Vierte Nacht der Lichtkunst begeistert
Bild: diha
Die beiden Musiker Christian Kappe und Florian Zenker setzten am Samstagabend vor dem Kunstmuseum in Ahlen das Lichtspiel „Kaskade“ von Egill Sœbjörnssons in Musik um.
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Um den Besuchern neben dem Seherlebnis einen akustischen Mehrwert zu bieten, hatte der Fachbereichsleiter Christoph Wessels Christian Kappe und Florian Zenker eingeladen, um die „Kaskade“ Egill Sœbjörnssons in Musik umzusetzen.

Musikalische Begleitung

Unter dem Vordach des Eingangs platziert, konnten die Musiker, die sich aus Studientagen kennen und in unterschiedlichen Besetzungen zusammen spielen, die Lichtprojektion des Isländers zwar nicht direkt sehen, aber das wellenartige Lichtspiel auf der Fassade des gegenüber liegenden Hauses indirekt verfolgen.

Verstärkung erhielten die Ahlener von einer Gruppe aus Lünen, die das Lichtkunstwerk im Zusammenklang mit der Trompete von Kappe sowie der Gitarre und dem elektronischen Verstärker von Zenker erlebte.

Kombination sehr gelungen

Nina und Wolfgang Balzer aus Lünen zeigten sich angetan. „Wir waren früher häufiger im Kunstmuseum. Aber die Lichtprojektion kannten wir noch nicht. Die Kombination mit der Musik ist sehr gelungen.“ Auch die anderen Teilnehmer der Lichtkunstreise – insgesamt bot der Verein „Hellweg – Ein Lichtweg“ sieben Reisen in die Region an – ließen sich von der Atmosphäre beeindrucken trotz der schon herbstlichen Temperaturen.

Für ihre Ausdauer wurden die Lünener mit einem Buffet belohnt, das im Skulpturengarten gereicht wurde. Den Besuch der Lünener nutzte Dagmar Schmidt, Vize-Museumsleiterin, um die Gäste mit der weiteren Lichtkunst des Museums wie dem farbigen Tor des Bonner Künstlers Christoph Dahlhausen bekannt zu machen. Mit diesen Eindrücken machten sich die Besucher, die in Bergkamen Zwischenstation gemacht hatten, auf den Rückweg.

Fotos leuchten

Schmidt war selbst in dem von ihr geleiteten Workshop zum Thema „Licht und Projektion“ zusammen mit den Teilnehmern aktiv geworden, wo gedruckte Fotos vom Kunstmuseum, Figuren und Autos mit fluoreszierender Farbe bearbeitet wurden, die im Raum faszinierend leuchteten.

Die Magie dieser Bilder und der „Kaskade“ des Isländers fügten sich nahtlos in den Zauber der Musik der beiden Jazz-Musiker, die die Lichtwellen der Projektion auch akustisch zum Aufleuchten brachten. Und dafür waren Christian Kappe und Florian Zenker prädestiniert: Gemeinsam haben sie vor einigen Jahren in Island eine CD aufgenommen.

Parallel zu den Lichtreisenden aus Lünen hatte sich zuvor eine 25-köpfige Gruppe aus Ahlen auf den Weg nach Bönen und Unna zum Zentrum für Internationale Lichtkunst gemacht, die erst zu späterer Stunde zurückkehrte.

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