Volle Kraft voraus für Bundeswehr-Standorte
 Die Haltung der Landesregierung sei klar: „Nordrhein-Westfalen muss ein bedeutender Bundeswehrstandort bleiben.“

 Bürgermeister Benedikt Ruhmöller sowie die Vorsitzenden der Ratsfraktionen von CDU, SPD, Grünen, FDP, BMA und FWG hatten an die NRW-Regierungschefin appelliert, sich bei den anstehenden umfassenden Veränderungen der Bundeswehr für den Erhalt der Westfalenkaserne stark zu machen. Die Kaserne sei für die Stadt und die ganze Region von erheblicher Bedeutung und müsse unbedingt bestehen bleiben.

 In gleichlautenden Antworten an den Bürgermeister und die Fraktionsvorsitzenden teilt die Staatskanzlei das starke Interesse der Landesregierung mit, die Standorte in Nordrhein-Westfalen trotz der geplanten Verkleinerung der Bundeswehr so weit wie möglich zu erhalten. „Frau Ministerpräsidentin Kraft hat Herrn Bundesverteidigungsminister bereits vor Wochen um eine enge Abstimmung in dem anstehenden Entscheidungsprozess gebeten“, heißt es wörtlich.

 Aktuell habe Verteidigungsminister Thomas de Maizière angekündigt, dass sich die Staatssekretäre des Bundesverteidigungsministeriums mit der NRW-Staatskanzlei in Verbindung setzen werden, um konkrete länderspezifische Belange in die Überlegungen zu dem künftigen Stationierungskonzept aufnehmen zu können. Die Haltung der Landesregierung sei klar: „Nordrhein-Westfalen muss ein bedeutender Bundeswehrstandort bleiben.“

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