Vorhelmer Senioren außer Rand und Band
Bild: Fechner
KAB-Seniorensprecherin (3. v. r.) Gertrud Röttger begrüßte KG-Klein-Köln-Präsident Helmut Krainski (rechts), seine Prinzenpaare und das gesamt Gefolge im Pfarrsaal von St. Pankratius.
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In ihrer Begrüßungsansprache brachte es Seniorenteamleiterin Gertrud Röttger auf den Punkt: „Im Dörfchen ist was los. 66 Jahre Seniorenkarneval und 40 Jahre Senioren-KAB. Wenn das kein Grund zum Feiern ist.“

Nicht nur Gäste aus der evangelischen Kirchengemeinde Vorhelms weilten unter den Besuchern, auch „Mexikaner“ Pfarrer Ludger Schlotmann. Mit dem Lied „Zehn kleine Schnäpselein“, vorgetragen von der Tanzgruppe und dem Leitungsteam, wurde eine „Lokalrunde Kurzer“ eingeleitet. Das reichte aus, um beim Potpourri von Schunkelliedern in Stimmung zu kommen. Die Tanzgruppe „Spritzige Spätlese“ überraschte mit ihrem Webertanz.

Mit Helau-Rufen und Musik zogen gegen 15 Uhr die KG Klein-Köln mit Prinzenpaar Frank II. und Janette I., dem Kinderprinzenpaar Miro I. und Maxi I. samt Elferrat, Prinzengarde, Hellbach-Nixen und Hellbach-Hexen ein. Der Vorstellung der Prinzenpaare durch den KG-Chef KG-Präsident Helmut Kranski folgte eine Präsentation der Regenten in humorvollen Reimen.

Von Prinz Frank II. hörte man nicht nur: „Ob Fasching oder Maskenball, wir laden Euch ein zum Karneval.“ Es folgten die allerliebsten Komplimente in Richtung seiner Prinzessin Janette I. Dass die Mädels vom Hellbach keine Heimchen sind, kam in der Büttenrede von Carla Labus zum Ausdruck: „Ich bin kein Heimchen hinterm Herd, das wäre verkehrt.“ Sie ulkte über ihren Präsidenten, das Prinzenpaar und die Polizei im Dorf.

Die Hellbach-Minis erfreuten die Senioren und alle anderen Gäste anschließend mit einem Tanz, für den sie kräftigen Applaus ernteten. Aber auch die Senioren hatten es richtig drauf mit der Büttenrede von Gerlinde Oskamp, die beim Ramscheinkauf in Münster einen ganzen Koffer voller Ein-Euro-zehn-Artikel mitgebracht hatte. Ob Täschchen oder Stola, Büstenhalter oder Bikini, Tanga oder Turnschuhe, alles „Rinn in den Koffer für ein Euro zehn“. KG-Präsident Kranski meinte dazu: „Das war super, Gerlinde.“

Das Klein-Köln-Urgestein Christoph Kaldewei kam nicht daran vorbei, den Oldie „Oehm an de Müer“ von Berni Lütke-Coßmann und „Wir holen den Dom nach Vorhelm“ zu singen. Die „Spritzigen Spätlesen“ präsentierten noch einmal einen Tanz und Miro I. parodierte zusammen mit Janette I. den Song „Barbie Girl“. Auch die Allerkleinsten zeigten als „Peppienis“ zwei Tänze, die beim Publikum ankamen.

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