Vorschulkinder werden in Ferien betreut
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Bevor sie die Ranzen schnüren können, müssen ehemalige Kindergartenkinder in NRW eine fünfeinhalbwöchige Lücke überbrücken: Der Betreuungsanspruch endet am 31. Juli, das Schuljahr aber beginnt dieses Jahr erst am 7. September
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Um berufstätigen Eltern bei der Überbrückung dieser fünfeinhalb Wochen zu helfen, kommen die Tageseinrichtungen ihnen entgegen. Das erklärte Hans-Werner Willmer, in der Stadtverwaltung zuständig für Kindertagesbetreuung, am Montag im Jugendhilfeausschuss. Die Kinder könnten bei nachweislichem Bedarf berufstätiger Eltern nach Absprache über den 31. Juli hinaus betreut werden. In der Regel sei dies im Rahmen von Sonderbetreuungszeiten in der gewohnten Einrichtung möglich. In einigen Fällen kämen die Kinder in anderen Kindergärten unter, mit denen ihr eigener Kindergarten eine Ferienkooperation hat.

Für OGS-Betreuung sind Kindergartenkinder zu jung

Nicht wiederholenswert ist laut Willmer der Ansatz aus dem vergangenen Jahr. Damals waren, um eine entsprechende Lücke von rund vier Wochen zu überbrücken, künftige Schulkinder zusammen mit Kindern der Offenen Ganztagsgrundschulen betreut worden. Dieses Ferienangebot hatte im Jugendzentrum Ost stattgefunden. Es habe sich aber gezeigt, dass dies dem Alter und Entwicklungsstand der Kinder nicht entspreche, sagte Willmer. Diese hätten den entscheidenden Schritt in die Schule eben noch vor sich und seien in der Umgebung eines Jugendzentrums schlicht überfordert.

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