Vorsitzender  Beier will Basis stärken
Bild: Otto
Die CDU-Ortsunion Vorhelm hat am Mittwoch einen neuen Vorstand gewählt. Das Bild zeigt (v. l.) Ludger Diekmann, Henrich Berkhoff, Hubertus Beier, Erhard Richard, Peter Lehmann, Christian Prahl und Anke Schwarte.
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Der in Tönnishäuschen wohnende neue Vorsitzende konnte 15 der 16 Stimmen auf sich verbuchen, ein Versammlungsmitglied stimmte gegen ihn. Peter Lehmann hatte sich vor der Neuwahl des Vorstandes aus der Vorhelmer Ortsunion nach vier Jahren an dessen Spitze verabschiedet. Er und seine Frau Tanja, bislang Schriftführerin, leben künftig in Ahlen, wo sie der Ortsunion West angehören werden.

Stadtverbandsvorsitzender Erhard Richard dankte Lehmann für die geleistete Arbeit und ermunterte, seine Erfahrung und Schaffenskraft auch am neuen Wohnort in die Partei einzubringen. Richard beleuchtete kurz die Situation der lokalen und der überregionalen Politik und warb dafür, bei der bevorstehenden Bundestagswahl im kommenden Jahr alle Kräfte zu bündeln und den Menschen die CDU-Standpunkte näher zu bringen, um ein gutes Ergebnis erzielen zu können.

Bei den weiteren Vorstandswahlen standen noch einige Veränderungen an. So ist nun Henrich Berkhoff der stellvertretende Vorsitzende und Ludger Diekmann neuer Schriftführer. Als Beisitzer wurden Anke Schwarte, Erhard Richard, Johannes Richard und Christian Prahl gewählt. Ebenfalls Vorstandsmitglied qua Amtes ist der Fraktionsvorsitzende Ralf Kiowsky, der kurz auf die letzte Ratssitzung und die finanzielle Situation der Stadt Ahlen einging.

Hubertus Beier nahm in seiner Antrittsrede den roten Faden von Peter Lehmann auf und zeichnete die Situation der Ortsunion auf. Die Zeiten von 160 Mitgliedern seien endgültig vorbei, bilanzierte Beier. Die Menschen hätten nur wenig Lust, sich politisch grundsätzlich zu betätigen. Es sei einfacher, in Bürgerinitiativen und Freien Wählergemeinschaften ein Kernproblem zu bearbeiten als langfristig Grundlagenpolitik mit Überzeugung zu leisten, meinte Beier. Dennoch sei das Gebot der Stunde, sich um neue Mitglieder zu kümmern. Hier sehe er, neben einer ordentlichen Parteipolitik vor Ort, eine der Herausforderungen in den kommenden Monaten.

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