Wasserwüste: Problem erkannt
Bild: Jotzeit
Nach starken Regenfällen verwandelt sich der neugestaltete Platz der Städtepartnerschaft an der Dolberger Straße in Ahlen in eine Wasserwüste. Die Stadt will das Problem nun lösen.
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Auf „AT“-Nachfrage teilte Stadtsprecher Frank Merschhaus mit, dass die Rasenfläche richtig und fachmännisch korrekt angelegt worden sei. Das Problem sei ein ganz anderes. „Im Untergrund befindet sich eine Lehmschicht. Dadurch kann sich zwangsläufig nach lang anhaltenden Niederschlägen Wasser an der Oberfläche sammeln“, erklärte Merschhaus. Die Versickerung dauere bei Lehmböden einfach länger, stellte er fest. Das sei auch im gegenüberliegenden Berliner Park zu beobachten gewesen.

Durch das Befahren mit schweren Baumaschinen sei der Boden nun zusätzlich verdichtet worden, so dass es zu den Rückstauungen komme. „Das Problem ist erkannt“, so Merschhaus weiter. Sobald die Witterungsverhältnisse es zuließen und sich eine Phase der Trockenheit einstelle, würden die Umweltbetriebe Sickerschächte einziehen. „Dadurch wird der Ablauf des Regenwassers beschleunigt.

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