Wehrführer lobt Engagement der Kameraden
Bild: Fechner
Den Ahlener Feuerwehrleuten, die für 10 bis 60 Jahre Feuerwehrdienst geehrt wurden, sprachen Wehrführer Walter Wolf Walter Wolf, Kreisbrandmeister Heinz-Jürgen Gottmann und Bürgermeister Dr. Alexander Berger ihre Gratulation aus.
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Traditionell wird der Florianstag am katholischen Gedenktag des Heiligen Florian (4. Mai), dem Schutzpatron der Feuerwehrleute, in der Hauptwache gefeiert. Den Brauch führte seinerzeit der ehemalige Stadtbrandmeister Herbert Faust ein. Die Wehrführung mit Walter Wolf, seinen Stellvertretern Christoph Faust und Peter Strickmann, der Kreisbrandmeister Heinz-Jürgen Gottmann sowie der Bürgermeister ehrten am Mittwochabend langjährige Mitglieder, sprachen Beförderungen aus, verkündeten neue Funktionszuweisungen und überstellten altverdiente Wehrmänner in die Ehrenabteilung.

Der Abend begann mit einem ökumenischen Gottesdienst, den Pater Hermann-Josef Schwerbrock leitete. Und Winfried Appel unterstützte ihn musikalisch am E-Piano.

Danach hielt Wehrführer Wolf eine Ansprache und nannte darin einige Zahlen, die den enormen Einsatz und das Engagement der Feuerwehrmänner zum Ausdruck brachten. „Mehr als 700 Einsätze der Feuerwehr, ein Jahresumsatz von fast drei Millionen Euro im Rettungsdienst und 6433 Patienten bei mehr als 8500 Rettungseinsätzen wurden dabei betreut“, zog Wolf aus dem Jahr 2015 Bilanz. Er betonte, dass man so ein Fazit nur mit einer hoch motivierten, gut ausgebildeten und angemessen ausgestatteten Feuerwehr erzielen könne. „Hinter diesen Zahlen verbergen sich enorme Leistungen“, lobte er den Einsatz aller Beteiligten.

Wolf ging auch auf den vom Rat verabschiedeten Brandschutzbedarfsplan und die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung – aus der die Ordnungsamtsleiterin Gabriele Hoffmann als Gast der Feier beiwohnte – ein. Er streifte weiter die Initiativen der Feuerwehr auf Landesebene und die sich daraus ergebenden Projekte der Nachwuchswerbung. Er dankte nicht zuletzt den Familien und besonders den Ehefrauen der Wehrleute für ihr Verständnis und den Rückhalt, ohne den man den hohen Zeitaufwand für die Wehr nicht leisten könne.

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