Weihnachtliche Grüße für Lebensretter
Bilder: Lohmann
Gemeinsam mit Gabriele Hoffmann und Wolfgang Hoffleit bedankte sich Ruhmöller am Heiligen Abend bei den Ahlener Feuerwehrleuten für das große Engagement.
Bilder: Lohmann

Die Tatsache, dass einige Feuerwehrmänner und -frauen an den Weihnachtsfeiertagen Präsenz zeigen müssten, sei ein großes familiäres Opfer, das er sehr würdige, so Ruhmöller. „Wenn andere feiern, ist die Feuerwehr zur Stelle und steht den Bürgern in Notsituationen bei“, hob er die Bedeutung dieser Berufsgruppe hervor. In diesem Zusammenhang richte sich der Dank auch an die Ehrenamtlichen, die man kaum wahrnehme, weil die meisten ihren Dienst im Verborgenen verrichteten.

„Aber natürlich steht die Stadt Ahlen auch in der Verpflichtung, nicht nur vorzuhalten, sondern auch auszustatten“, so der Bürgermeister. Die Stadt müsse regelmäßig Investitionen tätigen, um optimale Grundvoraussetzungen für erfolgreiche Einsätze zu schaffen.

Gemeinsam mit Brandmeister Matthias Kappelt schnitt Bürgermeister Benedikt Ruhmöller am Heilig Abend den Kuchen in der Hauptfeuerwache an.
Dieser Aussage schloss sich Wachleiter Walter Wolf an. Das Jahr sei für die Feuerwehr nicht leicht gewesen. Extremsituationen wie beispielsweise der Brand in der Volksbank habe die Lebensretter vor neue Herausforderungen gestellt. Auch schwere Verkehrsunfälle seien vermehrt an der Tagesordnung gewesen. Dabei sei nicht die Anzahl, sondern die Ballung dieser Unfälle beanspruchend gewesen, so Wolf.

„Dem können wir nur entgegen treten, wenn wir uns schulen und weiterbilden – und das tun wir“, berichtete der erfahrene Fachmann. Insgesamt, so prognostizierte er, würden die Feuerwehr rund 650 Mal und der Rettungsdienst mehr als 7000 Mal am Ende des Jahres 2012 ausgerückt sein.

Ergänzend zu Ruhmöllers Worten gab Wolfgang Hoffleit, Vorsitzender des städtischen Personalrates, eine personelle Vorschau auf das kommende Jahr. Er kündigte an, dass sich das Team der Ahlener Feuerwehr noch mal um eine nicht unerhebliche Zahl vergrößere. Genauere Zahlen wolle er allerdings noch nicht nennen, schließlich würden die Bewerbungsgespräche noch laufen.

Resümierend waren sich alle darüber einig, dass das Menschenleben ein wichtiges Gut sei. Dieses gelte es mit allen möglichem Mitteln zu schützen. „Nun hoffen wir auf ein ruhiges Jahr 2013“, so Wolf.

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