Wenn Ahlen gewinnt, wird improvisiert
Bild: Jotzeit
Daumen drücken: Am kommenden Mittwoch, 1. Juni, fällt die Entscheidung für die Landesgartenschau 2017 in Düsseldorf.
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Wie der zeitliche Ablauf genau aussieht, dazu hat sich Stephan Malessa, Sprecher des Ministeriums, am Donnerstag auf „AT“-Nachfrage geäußert. Geplant sei, dass Johannes Remmel, Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, am Mittwoch gegen 11 Uhr die Delegation der siegreichen Stadt im Düsseldorfer Landtag empfangen werde.

Rund eine Stunde lang werde sich der NRW-Minister Zeit nehmen, um die Entscheidung für die Vergabe der Landesgartenschau 2017 bekannt zu geben und zu begründen. „Das alles erfolgt aber nicht als feierliche Verkündung, sondern eher im Rahmen einer Pressekonferenz“, machte Malessa deutlich.

Recht bedeckt hielt er sich indes hinsichtlich der Benachrichtigung der Siegerstadt im Vorfeld, damit nicht alle Bewerber (neben Ahlen haben sich noch Vreden, Warendorf, Bad Lippspringe und der Städteverbund Soest, Bad Sassendorf und Möhnesee beworben) auf der Matte stehen. „Die Mitteilung erfolgt kurzfristig“, war ihm nur zu entlocken. Ob damit Dienstagabend oder Mittwochmorgen gemeint sei, wollte er nicht sagen.

Gut gerüstet ist indes die Ahlener Stadtverwaltung. Wie Frank Merschhaus bestätigte, laufen hinter den Kulissen die Vorbereitungen auf Hochtouren. „Wenn wir gewinnen, wollen wir mit großer Beteiligung nach Düsseldorf fahren“, sagte der Pressesprecher der Stadt. Geplant sei, bis zu 50 Personen mitzunehmen. Wie im Falle des Falles die Benachrichtigung der Teilnehmer erfolgt, konnte er aber noch nicht sagen. Dass das aber klappt, daran ließ er keinen Zweifel: „Wir werden halt kurzfristig improvisieren.“

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