Winterberg hat Vorfahrt vor Wersestadt
Mit knapper Mehrheit hat sich der Schul- und Kulturausschuss in seiner jüngsten Sitzung gegen einen städtischen Zuschuss für das Haus Holtermann am Marktplatz in Ahlen ausgesprochen. Eine Mehrheit war dafür, diese 180 000 Euro für das Schullandheim in Winterberg auszugeben.

Hier votierte eine Mehrheit dagegen.

Die Verwaltung hatte den Politikern vorgeschlagen, für die Erneuerung der Fassade des Hauses Holtermann maximal 180 000 Euro (höchstens 50 Prozent der Kosten von 360 000 Euro) dazuzuschießen. Dies solle Anreiz sein für einen Interessenten, sagte Bürgermeister Benedikt Ruhmöller.

Die kompletten Sanierungskosten für das Haus Holtermann bezifferte ZGLM-Leiter Manfred Falk grob auf 2,5 Millionen Euro.

Den Zuschuss für die Fassade des denkmalgeschützten Hauses lehnte im Ausschuss jedoch eine knappe Mehrheit ab. Lediglich CDU und Grüne waren dafür.

Gleich zu Beginn der Etatberatungen stellte Reiner Jenkel (Die Linke) den Antrag, die ursprünglich vorgesehenen 180 000 Euro für das Haus Holtermann zu streichen und den Posten für das Schullandheim in den Haushalt einzustellen.

Auch die SPD beantragte, 180 000 Euro für das Heinz-Lenfert-Haus zur Verfügung zu stellen – allerdings mit einem Sperrvermerk bis ein Konzept für das Heim vorliegt.

Hierfür gab es eine Mehrheit.

Weitere Hintergründe in der Ausgabe vom 15. November 2012.

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