Wirtschaftspreis geht an Geringhoff 
Den Wirtschaftspreis der Stadt Ahlen überreichte Bürgermeister Benedikt Ruhmöller (l.) an Esther und Daniel Hansmeier von der Firma Geringhoff. Bild: Kemper

Er würdigte am Donnerstag  in seiner Laudatio den Erfindergeist und die Innovationskraft des Unternehmens, das in Ahlen und einem Werk in den USA Maispflücker und Getreideschneidwerke produziert und in mehr als 60 Länder der Welt verkauft. 1880, vor 134 Jahren, habe Carl Geringhoff mit einer Schmiede und einem Landmaschinenhandel den Grundstein gelegt. Zehn Jahre später habe er die erste Dreschmaschine entwickelt. Und schon damals, so Ruhmöller, habe gegolten, womit sich die Firma rühmen dürfe: Vieles, was heute Standard sei, sei damals von Geringhoff eingeführt worden. „Entwickeln, erfinden, den Markt kennen und lesen, um darauf rasch, zielgerichtet, mutig zu reagieren: Das prägte und prägt Geringhoff all die Jahre und zeichnet dieses Unternehmen aus“, lobte der Bürgermeister in seiner Laudatio.

Der örtliche und regionale Markt seien dabei sicher das Testfeld gewesen, aber zugleich das Sprungbrett für das heutige weltweite Agieren. Mit der innovativen Technik habe Geringhoff, so dürfe man sicher behaupten, die Maisernte in den USA revolutioniert. Der Erfolg des Landmaschinenunternehmens werde deutlich an den ständigen Expansionen am Standort Ahlen. Immer wieder habe Geringhoff die Betriebsflächen an der Gersteinstraße vergrößern müssen: „Ein expansives und innovatives Unternehmen, das sich stets neu aufstellt und vor allem auch erweitert.“ Zuletzt durch den Erwerb des ehemaligen NWA-Komplexes an der Guissener Straße.

„Und wir diskutieren bereits zukünftige Erweiterungsoptionen“, kündigte Ruhmöller an. Mit mehr als 400 Beschäftigten, darunter 22 Auszubildenden, sei der diesjährige Wirtschaftspreisträger auch ein bedeutender Arbeitgeber in Ahlen. Viele Beschäftigte seien seit vielen Jahren im Unternehmen. Und noch eins zeichne das Familienunternehmen aus – es habe Bodenhaftung und pflege Standorttreue. Getreu dem Motto: „Weltweit unterwegs, aber daheim in Ahlen.“

Weitere Berichte in der Samstag-Ausgabe des Ahlener Tageblattes.

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