Zaun an Marienschule kostet 25.000 Euro
Bild: Kessing
Zu einem Politikum hat sich die Zaunanlage an der Marienschule entwickelt. Der Ahlener Stadtrat diskutierte am Dienstag darüber, ob es sich bei der Maßnahme um ein Geschäft der laufenden Verwaltung handelte oder nicht. 
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Mit einer Anfrage an den Bürgermeister hatte die SPD-Ratsfraktion die Diskussion in Gang gesetzt. Das Schulhofgelände sei laut Angaben von Anwohnern regelmäßig von Jugendlichen und jungen Erwachsenen – vor allem in den Abendstunden – genutzt worden, um Alkohol zu verzehren und Drogen zu konsumieren. Nicht unerhebliche Verschmutzungen seien die Folge dieser Zustände gewesen, teilte Dr. Alexander Berger mit.

Dr. Berger: Geschäft der laufenden Verwaltung

Ordnungsbehörde und auch die Polizei seien mehrfach alarmiert worden. Deshalb habe die Verwaltung entschieden, die bestehende abgängige Zaunanlage zu erneuern, so der Bürgermeister. „Bei der Errichtung von Zaunanlagen an städtischen Gebäuden handelt es sich um Geschäfte der laufenden Verwaltung“, sagte Dr. Berger.

Fast sämtliche Schulen in Ahlen seien bereits umzäunt. Bei der Overbergschule sei auch eine weitere Umzäunung in Planung. Die Kosten für die Maßnahme bezifferte der Verwaltungschef auf rund 25 000 Euro.

Zusätzlicher Schließdienst soll eingerichtet werden

In Abstimmung mit der Schulleitung sperre der Hausmeister das Gelände momentan um 16.30 Uhr ab. Es sei jedoch geplant, durch einen zusätzlichen Schließdienst den Platz erst 22 Uhr abschließen zu lassen, um das Spielplatzkonzept umzusetzen, sagte Dr. Berger. Die Abstimmung darüber laufe noch.

Über die Diskussion im Stadtrat lesen Sie mehr in der „AT“-Ausgabe vom 4. April.

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