Zeichen gegen Gewalt an Frauen
Bilder: Detlef Peter Jotzeit
Rund 100 Ahlener nahmen an der Solidaritätsaktion „One Billion Rising“ auf dem Ahlener Marktplatz teil. Eine Zugabe durfte natürlich nicht fehlen.
Bilder: Detlef Peter Jotzeit

Von der Resonanz zeigte sich Initiatorin Sabine Giesecke-Helweg sichtlich gerührt. „Mit so einer Unterstützung habe ich nicht gerechnet“, sagte die engagierte Ahlenerin und strahlte mit der Sonne um die Wette.

Vierte Aktion in der Wersestadt

Die Tanzaktion wurde in der Wersestadt bereits zum vierten Mal durchgeführt. War die Teilnehmerzahl in den beiden vergangenen Jahren mit einem guten Dutzend Tänzerinnen recht überschaubar, so fühlten sich dieses Mal deutlich mehr Frauen angesprochen. „Das lag sicherlich mit an dem guten Wetter“, stellte Sabine Giesecke-Helweg fest. „Sonst hat es immer geregnet.“

Sabine Giesecke-Helweg war gerührt angesichts der großen Resonanz.
Des Weiteren habe sich die Kooperation mit der Volkshochschule Ahlen, der Familienbildungsstätte Ahlen sowie Innosozial, Amnesty International und dem Berufskolleg St. Vincenz bemerkbar gemacht. Gemeinsam hatten die Verantwortlichen Interessierte, Tanz- und Sportgruppen sowie Schüler zur Unterstützung der Aktion eingeladen.

Richtig vorbereitet auf die Ahlener Tanzchoreographie zum Lied „Break The Chain“ (zerschlag die Ketten) hatten sich viele Teilnehmer vorweg durch ein entsprechendes Internet-Video.

Weltweite Solidarität

„Wichtig ist, dass Ahlen ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen setzt“, erklärte Giesecke-Helweg den Hintergrund der Aktion. Um das Gefühl der weltweiten Solidarität und Geschlossenheit zu vermitteln, trugen viele Frauen die offiziellen Farben Schwarz mit Rosa, Pink, Rot oder Orange bei dem Tanz.

Für die Initiatorin stand nach der Aktion auf dem Marktplatz fest: „Viele haben mich ganz begeistert angesprochen und ihre Teilnahme im nächsten Jahr versprochen.“

Ausführlicher Bericht in der „AT“-Ausgabe vom 15. Februar 2019.

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