Zukunftsplanung 2030: Kaldewei setzt Zeichen
Bild: Jotzeit
Mit einer Zukunftsplanung 2030 bekennt sich das Sanitärunternehmen Kaldewei zum Standort Ahlen. Allerdings muss dafür ein Bebauungsplan aus dem Jahr 1977 geändert werden.
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 n der Sitzung ging es darum, die planungsrechtlichen Weichen für die Bauvorhaben auf dem Grundstück im Bereich von Beckumer Straße, Werkstraße und Ostbredenstraße zu stellen. Das Bauprogramm der Firma Kaldewei stellte Stadtplaner Markus Gantefort den Politikern vor. Mitte Februar hatte der Sanitärriese einen Antrag gestellt, den aus dem Jahr 1977 stammenden Bebauungsplan „Werkstraße – früher Gartenstraße“ zu ändern. Für den alten B-Plan gebe es auch aufgrund der neuen Baunutzungsverordnung erheblichen Änderungsbedarf, informierte Gantefort den Ausschuss, der Voraussetzung für die Bauvorhaben von Kaldewei seien.

Konkret geht es um die kurz- bis mittelfristige Errichtung von drei neuen Produktions- und Lagerhallen parallel zur Werkstraße, um den Abriss und die Neubebauung auf dem Grundstück von ehemals „Electroplus“ und die Errichtung eines Verwaltungsgebäudes an der Beckumer Straße. Bislang lasse der B-Plan eine maximale Gebäudehöhe in dem Gebiet von 12 bis 10,50 Meter im Randbereich zu. An der Beckumer Straße bestehe eine Zwei- bis Dreigeschossigkeit.

Die neuen Festsetzungen sehen im Kernbereich eine maximale Höhe von 22 Metern und im Randbereich von 10,50 Meter vor. Zu der Nachbarbebauung an der Ostbredenstraße seien hohe Abstandsflächen geplant, so Gantefort. An der Beckumer Straße solle eine Gesamthöhe von 12,50 Meter festgeschrieben werden. In einem zweistufigen Verfahren mit Träger- und Bürgerbeteiligung sowie gutachterlicher Begleitung soll der B-Plan neu aufgestellt werden.

Mit der Errichtung des ersten Gebäudes wolle das Unternehmen bereits 2019 starten, berichtete Gantefort. „Ahlen kann froh und glücklich sein, wenn Kaldewei hochwertig baut“, meinte FWG-Fraktionschef Heinrich Artmann. Auch Erhard Richard (CDU) stellte die positive Begleitung seiner Fraktion in Aussicht. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand gegen die Vorhaben sprechen sollte“, sagte Uwe Maschelski und warnte gleichzetig davor, die Pläne zu zerreden. Bei einer Enthaltung von BMA-Ratsfrau Martina Maury fasste der Ausschuss den Aufstellungsbeschluss für den B-Plan.

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