1066 Unterschriften für den Pumptrack
Die Unterschriften für den Pumptrack nahmen (v. l.) Fachbereichsleiter Uwe Denkert und Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann aus den Händen von Julia und Sven Nagel entgegen. Rund 40 Prozent der Unterstützer haben online unterzeichnet.

1066 Unterschriften übergaben die Initiatoren des Projekts gestern an Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann. Der empfing das Paar gemeinsam mit Fachbereichsleiter Uwe Denkert und nahm die Listen entgegen.

Obwohl man in der Planung ja schon zwei Schritte weiter sei, wie Strothmann augenzwinkernd anmerkte. Damit sprach er den mittlerweile an die Verwaltung ergangenen Auftrag an, in Neubeckum nach geeigneten Standorten für die Rollsportler-Freizeitanlage Ausschau zu halten.

Neben dem Umfeld des Kopernikus-Gymnasiums und dem Bereich Hellbach kam dabei auch noch eine dritte Standortoption ins Spiel. Am Harbergstadion, so erklärten die Stadtvertreter, könnten sie sich den Pumptrack gut vorstellen. Eventuell auch noch erweitert um eine Skateboard-Anlage, die den wenig genutzten Skater-Treff fern der Ortsmitte ersetzen könnte.

Strothmann machte deutlich, dass mehr Mittel für den Bau des Pumptracks im Haushalt für das kommende Jahr veranschlagt würden als zunächst geplant. Die Summe wollte er vor Erörterung im Rat noch nicht nennen. Fest kalkuliert die Stadt aber damit, dass das Projekt aus Landesmitteln für das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) gefördert wird. Gemeinsam mit einem Bündel weiterer Maßnahmen soll die Rollsport-Anlage Bestandteil des ISEK sein, dass im kommenden Jahr beantragt werden soll.

Die Entscheidung durch das Land wird 2021 erwartet. Liegt sie vor, ist voraussichtlich eine europaweite Ausschreibung fällig. Dieses Verfahren, aber auch Lieferzeiten bis zu einem Jahr, die Julia Nagel ansprach, lassen das Projekt in etwas weitere Ferne rücken. Auch wenn die Standortklärung parallel zu der Finanzplanung erfolgt. So oder so steht für den Bürgermeister aber fest, dass die Initiative aus der Bürgerschaft hochwillkommen ist. Die Petitenten sollen in die weitere Entwicklung einbezogen werden.

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