119 Oldtimer rollen in Vellern vor
Das älteste Fahrzeug, ein Ford Modell T Huck Depot, Baujahr 1915, mit Hans Walter Möller am Steuer, erregte einiges Aufstehen.

Es sollte ein Geschenk für die Belegschaft des Fahrzeugbauers sein und wurde von den Mitarbeitern zudem tatkräftig unterstützt. Ob als Ordner oder um das leibliche Wohl sicherzustellen: Alle standen parat, einschließlich der beiden Geschäftsführer Petra Schrader und Lutz Gösslinghoff. Letzterer ist selbst leidenschaftlicher Oldtimer Fahrer und hatte den Besuch vermittelt. Nutznießer der Veranstaltung, die vom Ersten Hammer Oldtimer-Register und dem Hammer Stadtmarketing organisiert wurde, ist der Förderverein Hospiz Hamm.

Punkt 11 Uhr rollten die ersten Fahrzeuge von Hamm kommend heran. Darunter ein Ford Modell T Tudor Sedan, Baujahr 1923, das immerhin eine Höchstgeschwindigkeit von 65 Kilometern in der Stunde erreicht. Das älteste Fahrzeug sollte noch eintreffen, ein Ford Modell T Huck Depot von 1915. Blitzblank gewienert glänzten die Autos in der Sonne, unter ihnen die gute alte „Ente“, ein VW-Bus von 1972, gefahren von einem der vier reinen Frauenteams, und ein schnittiger Jaguar, Baujahr 1969. Die Liebhaber alter Pkw kamen aus dem Staunen nicht heraus.

Auch sechs Motorräder, die mindestens 40 Jahre alt sein mussten, waren mit von der Partie. Beifahrer und Pilot mussten die Augen während der Fahrt gut offen halten, um die „Baumaffen“, das heißt Schilder mit Nummern zu registrieren. Wurde eins übersehen, hatte dies Strafpunkte zur Folge. Ein Zeitfahren auf kurzer Strecke gehörte ebenso zu den Herausforderungen für die Teams wie ein Geschicklichkeitstest und ein Ratespiel.

Den erfolgreichsten Mannschaften in den verschiedenen Altersklassen wurden am Abend in Hamm Pokale überreicht. Mit ihren Startgeldern unterstützen alle Teilnehmer die Arbeit des Hospizes Hamm.

SOCIAL BOOKMARKS