120 Helfer beweisen Schlagkraft
Bild: Eggert
Aus der Tiefgarage des Rathauses retten die Einsatzkräfte während der Großübung eine verunglückte Person.
Bild: Eggert

Diesmal konzentrierte man sich nicht auf einen einzigen Zielort, sondern die Fahrzeuge wurden zwischen 13 und 15 Uhr zu sieben verschiedenen Einsatzstellen beordert. Es galt, einen Flachdachbrand an der Kettelerschule zu löschen, technische Hilfe beim Bergen eines Unfallverletzten im hoch gelegenen Betriebsraum eines Windrades zu leisten und eine vermisste Person bei einem Schwelbrand in der Tiefgarage des Rathauses zu finden, Zudem musste man eine Person aus einem verunglückten Pkw befreien, Kinder und Eltern aus einem brennenden Schulbus retten und zwei hilflos mit ihrem Boot auf dem Wasser treibende Personen aus ihrer Notlage befreien.

Einen Teil der Einsätze konnten die Löschzüge nicht allein mit eigenen Mitteln erfolgreich fahren. So wurden die Jugendfeuerwehr, das DRK Neubeckum, eine DLRG-Tauchergruppe und Höhenretter aus Lengerich mit in die Ubung einbezogen.

Der Leiter der Beckumer Feuerwehr, Marcus Scheele, und Rudolf Meyer, Leiter des Fachbereichs Recht, Sicherheit und Ordnung der Stadt, fuhren die Einsatzorte ab, um sich aktuell ein Bild vom Fortgang der Großübung zu machen. „Insgesamt sind 120 Kräfte im Einsatz“, rechneten Rudolf Meyer und Marcus Scheele zusammen. „Man kann die Einsatzbereitschaft unsere Mitglieder und Helfer nicht hoch genug einstufen“, lobte Marcus Scheele die Teilnehmer an der Übung. „Schließlich sind sie fast alle ehrenamtlich bei der Feuerwehr und den anderen Hilfsorganisationen.“ „Ohne die Bereitschaft dieser Ehrenamtlichen könnte die Stadt Beckum einen solchen Dienst für die Sicherheit der Mitbürger gar nicht leisten“, ergänzte Rudolf Meyer.

Obwohl bei den Einsätzen keine Fehlerprotokolle aufgenommen und keine Zeiten kontrolliert wurden, blieb ein überzeugender Eindruck von diesem Großeinsatzes: Die unersetzbare Arbeit der Wehren ist vielfältig, läuft präzise, und die Schlagkraft der Züge steht außer jedem Zweifel.

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