13 Kilo Marihuana an einem Tag gefunden 
Haufenweise Marihuana beschlagnahmten die Beamten bei Kontrollen auf der A2.

Gegen 14 Uhr überprüften sie einen Wagen mit polnischer Zulassung auf dem Rastplatz „Vellern-Süd“ an der A 2 in Fahrtrichtung Hannover. Der 47-jährige Fahrer gab an, Maurertätigkeiten in Wuppertal ausgeübt zu haben und sich nun auf dem Heimweg zu befinden. Bei der Kontrolle des Autos wurde auf dem Rücksitz eine Tasche gefunden, in der sich, unter Lebensmitteln versteckt, zwei Kunststoffbeutel mit zwei Kilogramm Marihuana befanden.

Der nächste Fang gelang den Zöllnern bereits gegen 16. 30 Uhr auf dem Rastplatz „Stettin“ in gleicher Fahrtrichtung. Dort kontrollierten die Beamten einen ebenfalls in Polen zugelassenen Pkw. Der 33-jährige Fahrergab als Reisegrund an, sich nach einem Verwandtenbesuch von Großbritannien auf dem Heimweg zu befinden. Auf weitere Fragen antwortete der Mann widersprüchlich.

Das nahmen die Zollbeamten zum Anlass, sich das Reisegepäck und den Wagen genauer anzusehen. Nachdem das Auto in einer nahegelegenen Werkstatt auf der Hebebühne stand, stellten die Zollbeamten Manipulationsspuren am Unterboden fest.

„Nach Demontage der Bodenplatte des Autos wurden 22 Pakete mit elf Kilogramm Marihuana aufgefunden. Neben dem Aufgriff vom Mittag wurden allein an diesem Tag Drogen im Schwarzmarktwert von über 100 000 Euro im wahrsten Sinne von der Straße gezogen‘“, bilanziert Uwe Jungesblut, Sprecher des Hauptzollamts Dortmund. Die beiden Beschuldigten wurden vorläufig festgenommen und das Marihuana beschlagnahmt.

Die Männer erwartet ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die Ermittlungen dauern an.

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