15 400 Euro für gute Zwecke gesammelt
Saßen dank großer Spendenbereitschaft der Beckumer nicht auf dem Trockenen: (v. l.) Lukas van Stephaudt, Frederik Nordhues, Marcel Kubiak,, Nicolas van Kevelaer, Tobias Kaiser und Christopher Noldes bedanken sich als Initiatoren der Aktion „Zuhause bleiben – Gutes tun“ bei allen Unterstützern.

 „Der Förderverein und wir möchten uns bei allen Spendern bedanken“, sagt Lukas van Stephaudt als Mitglied der Initiatorengruppe. Mit der Unterstützung für das Neubeckumer Bad endet die Aktion von „Zu Hause bleiben – Gutes tun“. Im Rahmen der sieben Spendenaktionen konnten die Gründer insgesamt mehr als 15400 Euro sammeln. „Das ist ein Ergebnis, mit dem wir auf keinen Fall gerechnet haben“, bilanziert van Stephaudt erfreut. „Was anfing als kleine Idee, das gesparte Geld vom Wochenende einem guten Zweck zukommen zu lassen, wurde durch die wahnsinnige Resonanz und Solidarität der Leute zu einem wirklich schönen, großen Projekt.“

Überwältigt von der Resonanz

Die Resonanz hat die Initiatoren nach eigenen Angaben am Anfang so überwältigt, dass sie schnell geeignete Strukturen schaffen mussten. Profile in den sozialen Netzwerken wurden angelegt und eine E-Mail-Adresse für die einheitliche Kommunikation eingerichtet. „Nach der ersten erfolgreichen Aktion war uns klar, dass wir damit auf jeden Fall noch weitermachen wollen. Das gemeinsame Beraten über die nächste Aktion, das Herantreten und die spätere Zusammenarbeit mit den Vereinen und der Austausch mit den Leuten über die laufende Aktion oder Ideen für neue Aktionen hat uns sehr viel Spaß gemacht“, berichtet van Stephaudt.

Keine neuen Aktionen mehr

Nach nunmehr sieben Aktionen hat sich die Gruppe entschieden, keine weiteren Aufrufe zu starten. Der „neue, normale Alltag“ habe alle mittlerweile wieder fest im Griff, teilen die Aktiven mit. Die Zeit für die Aktionen sei immer knapper und die Gruppe wolle eine Situation vermeiden, in der sie sich nicht mehr so sorgfältig um die Aktionen hätte kümmern können, wie es die Vereine verdient haben.

Aktionen waren sehr zeitintensiv

„Wir haben gemerkt, wie zeitintensiv es ist, den Aufwand für eine solche Aktion zu betreiben. Daher können wir nur denjenigen großen Respekt zollen, die seit Jahren ehrenamtlich aktiv sind und eine solch großartige Leistung vollbringen“, fasst van Stephaudt abschließend zusammen. „Wir hoffen, dass wir durch die Aktion auf die tolle Arbeit der Vereine aufmerksam machen konnten und sich so vielleicht auch künftig zusätzliche Spenden auf den Konten der Vereine wiederfinden lassen.“

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