20 Kilogramm Marihuana sichergestellt
20 Kilogramm Marihuana beschlagnahmten die Zoll-Beamten an der Autobahn in Beckum.

In Höhe der Abfahrt Beckum zogen die Zöllner einen polnischen Pkw aus dem fließenden Verkehr. Der Fahrer, ein 27- jähriger Pole, gab stotternd in einem Mix aus deutscher und englischer Sprache an, aus den Niederlanden eingereist zu sein. Da er zudem den Grund seines dortigen Aufenthalts nicht nennen konnte, entschlossen sich die Beamten, den Pkw einer intensiven Kontrolle zu unterziehen. Im Kofferraum des Fahrzeugs befanden sich zwei Koffer, die offensichtlich prall gefüllt waren. Jedoch nicht mit Kleidung, sondern mit Marihuana. Insgesamt wurden drei Kunststoffbeutel mit über 16 Kilogramm Marihuana sichergestellt.

 Einen Tag später erfolgte der nächste Schlag gegen den Rauschgiftschmuggel. Gegen frühen Abend kontrollierten die Zollbeamten einen deutschen Pkw auf dem Rastplatz „Vellern Süd“. Der 26–jährige deutsche Fahrer gab an, einen Bekannten in Bielefeld besuchen zu wollen. Die Frage nach mit geführten Betäubungsmitteln oder gefährlichen Gegenständen wurde verneint. Das war jedoch glatt gelogen, wie die anschließende Kontrolle des Wagens zeigte. Aus einer Sporttasche, die sich im Kofferraum befand, fischten die Zöllner über 3 Kilo Marihuana. „Die beschlagnahmten Drogen hätten über 150 000 Euro im Straßenverkauf erzielt.

 Viel Geld, das der Zoll dem Drogenmarkt endgültig entzogen hat“, sagte Uwe Jungesblut, Sprecher des Hauptzollamts in Dortmund Die Beschuldigten wurden vorläufig festgenommen und in Polizeigewahrsam verbracht. Sie erwartet ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Essen.

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