25 Jahre „Frauen helfen Frauen“
In einer Gesprächsrunde würdigten ( v.l.) Susanne Dirkorte-Kukuk (Leiterin der Dienstelle Kriminalprävention und Opferschutz der Polizei Warendorf), Birgitta Rennefeld (Leiterin der Frauenberatungsstelle), Frank Haberstroh (Moderation), Heike Gebhard (MdL), Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann und Detlef Ommen (Stellv. Landrat) die Arbeit des Vereins Frauen helfen Frauen“.

 Frank Haberstroh von Radio WAF moderierte, und für den musikalischen Rahmen sorgten Jen Majura und Ina Lehrke. Zu einer solchen Feier bringt man Geschenke mit. Der Hausherr, Sparkassendirektor Wilhelm Holtrup, hielt eine Spende von 100 Euro für angemessen – 100 Euro allerdings pro Jubeljahr. Stadt und Kreis, vertreten durch Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann und Stellvertrtender Landrat Detlef Ommen ergänzten diesen ansehnlichen Betrag durch weitere Zuwendungen.

Die waren nur zu willkommen. Denn „Frauen helfen Frauen“ ist finanziell in einer Lage, die Landtagsabgeordnete Heike Gebhard in einer Gesprächsrunde des Vormittags schilderte: „Wenn man anderen helfen will, ist man am schlimmsten dran, wenn man sich auch noch um Hilfe für sich selbst kümmern muss.“ Die Vorsitzende des Vereins, Gaby Trampe, verband ihre Begrüßung mit dem Dank an alle, die die Tätigkeit des Vereins über die Jahre unterstützten und noch heute für ihn aktiv sind. Ein besonderer Gruß der Vorsitzenden galt den Künstlern, die eine Auswahl ihrer Werke in den kommenden 14 Tagen in der Sparkasse ausstellen. Diese Ausstellung endet am Freitag, 21. Oktober mit der dritten Beckumer Kunstauktion. 50 Prozent des Erlöses gehen als Spende an „Frauen helfen Frauen“.

 Einen ebenso informativen wie unterhaltsamen Rückblick auf 25 Jahre „Frauen helfen Frauen“ lieferte der Beitrag der beiden Mitglieder von „Bloody Mary“, Trude und Herta alias Renate Feichtinger und Gabriele van Stephaudt. Auch sie beschäftigten sich unter anderem intensiv mit dem Problem der Finanzierung des Vereins. Mit Blick auf die anstehende Kunstauktion kamen sie auf die Idee, Kunstwerke wie die Torten im Café Pütt in Stücken zu versteigern und so den Erlös zu vervielfachen. Oder sie sponnen den Gedanken aus, bei drohender Finanzschwäche die Volksbank und Sparkasse über eine Direktleitung anzuzapfen. Der Ausblick der beiden auf die Zukunft des Vereins: Alles wird gut, wenn Gewaltfreiheit, Freizeit, Gleichberechtigung und Toleranz erst einmal dominierende Rollen spielen.

SOCIAL BOOKMARKS