280 Unterschriften für mehr Sicherheit
Wie sicher sind die Schüler an der Vellerner Straße? Viele Eltern meinen, dass wirksame Maßnahmen dort notwendig sind, wie die Unterschriftenaktion gezeigt hat.

Die war am Elternsprechtag mit dem Ziel gestartet worden,  um Unterstützung für die Forderung nach einer Verbesserung der Lage an der Vellerner Straße zu werben (die „Glocke“ berichtete). Auch beim Tag der offenen Tür fanden sich etliche Unterzeichner der Forderung. Nun möchten die Initiatoren auch beim Adventsbasar noch Unterschriften sammeln, um Anfang kommenden Jahres ihre Petition an Bürgermeister, Landrat und RVM zu senden. Bis dahin möchte Schulleiterin Birgit Nabbe auch Kontakt zur benachbarten Gesamtschule aufnehmen, um die Sicherheitsfragen zu erörtern.

Der geäußerten Kritik an der schleppenden Umsetzung von Maßnahmen zur Verkehrssicherung ist die Stadtverwaltung zwischenzeitlich entgegen getreten. Auf Anfrage des FWG-Fraktionsvorsitzenden Gregor Stöppel kam eine umfangreiche Antwort aus dem Rathaus, in der detailliert ausgeführt wird, welche Maßnahmen wann und auf wessen Initiative erörtert worden sind. Unter anderem wird auf drei Ortstermine zwischen Juni und November hingewiesen. Quintessenz der Ausführungen: Derzeit wird bei der Verwaltung überlegt, ein Abperrgitter auf der dem Gymnasium gegenüberliegenden Straßenseite anzubringen und die dortige Haltestelle in Richtung Fußgängerampel zu verlegen.

Das, so machte Elke Neugebauer gestern klar, wird den Schulvertretern wohl nicht ausreichen, um die Sicherheit der zahlreichen Fahrschüler zu gewährleisten. Sie drängen unter anderem auf die Einrichtung einer „Tempo-30-Zone“, die allerdings beim zuständigen Landesbetrieb Straßen NRW auf keine Gegenliebe stößt. Auch die geforderte Schaffung einer Querungsmöglichkeit in Gestalt eines Zebrastreifens beziehungsweise durch Verlegung der Ampelanlage wird abgelehnt.

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