300 Schüler besuchen Unternehmen
Beim Informationsgespräch: (v. l.) Schüler Matthias Markel mit den Auszubildenden Annika Röwekamp und Fabian Dudda von ThyssenKrupp Industrial Solutions in Neubeckum.

An der Initiative des Beckumer Industrievereins zum Thema „Ausbildung in Beckum, Unternehmen stellen sich vor“ beteiligen sich an den kommenden beiden Wochenenden noch zehn weitere Unternehmen. Bei Eternit hatten die Leiter der sechs Ausbildungsberufe zusammen mit ihren Lehrlingen Stände aufgebaut, um mit jugendlichen Interessenten ins Gespräch zu kommen.

„Den Schülern der siebten und achten Klassen fällt es so leichter, mit unseren Azubis Kontakt aufzunehmen“, erläuterte Ausbilder Joachim Freitag, zuständig für den Bereich Elektroniker für Betriebstechnik. So konnten sich die Jugendlichen ein anschauliches Bild der verschiedenen Ausbildungsberufe machen: Fachinformatiker für Systemintegration finden bei Eternit ebenso Beschäftigung wie Industriekaufleute, Technische Produktdesigner für Maschinen- und Anlagenkonstruktion, Elektroniker für Betriebstechnik, Baustoffprüfer für Mörtel und Beton und Fachkräfte für Lagerlogistik.

Der Erfolg der Unternehmen in dieser Region wird in starkem Maße von der Qualität der Arbeitskräfte und demzufolge von gut ausgebildeten und Mitarbeitern beeinflusst. „Spaß an der Arbeit – das ist kein Widerspruch, sondern wünschenswert. Denn wer mit Überzeugung seinen Beruf ausübt, der hat Erfolg, und Erfolg macht bekanntlich Spaß“, erläutert Hans-Peter Müller die Philosophie des Unternehmen „ThyssenKrupp Industrial Solutions“. Neben den Ausbildungsgängen Industriekaufmann, Technischer Produktdesigner, Industriemechaniker, Zerspannungsmechaniker, Fachinformatiker, und Chemielaborant bietet das Unternehmen in Neubeckum auch die Ausbildung zum „Bachelor of Engineering“ im Wege des Dualen Studiums mit technischer Ausbildung an.

Neben 69 Azubis absolvieren derzeit 19 Mitarbeiter das Duale Studium in drei unterschiedlichen Ausbildungsgängen. Zu beiden Unternehmen kamen jeweils am Wochenende etwa 150 interessierte Jugendliche.

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