33-Jähriger ertrinkt im Tuttenbrocksee
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Am Freitagnachmittag ist ein 33-jähriger Oelder am Tuttenbrocksee in Beckum tödlich verunglückt. Sein Körper trieb an der Wasseroberfläche, Reanimationsversuche des alarmierten Rettungsdienstes schlugen fehl.
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Die Polizei geht nach jetzigem Stand der Ermittlungen von einem Badeunfall ohne Fremdeinwirkung aus. Das teilte Susanne Dirkorte, Pressesprecherin der Kreispolizeibehörde Warendorf, auf Anfrage der „Glocke“ mit. Die Polizei wurde gegen 15.15 Uhr am Freitagnachmittag von einem Zeugen informiert. Dieser hatte der Pressesprecherin zufolge einen Rucksack am Ufer östlich des Hundestrands am Beckumer Tuttenbrocksee entdeckt. Der Rucksack sei leer gewesen, sagte Dirkorte. Als nach längerer Zeit kein Schwimmer aus dem Wasser gekommen sei, sei der Zeuge skeptisch geworden und habe telefonisch die Polizei informiert, erklärte sie.

 Die alarmierten Beamten suchten die Örtlichkeit ab, und entdeckten kurze Zeit darauf den leblos an der Wasseroberfläche treibenden Körper des 33-jährigen Oelders. Er trieb der Polizei zufolge mit dem Gesicht nach unten. Die Beamten zogen den Mann ans Ufer. Die Besatzung eines hinzugerufenen Rettungshubschraubers habe die Reanimation des Oelders übernommen, erklärte Susanne Dirkorte. Der 33-jährige Mann wurde daraufhin in eine Spezialklinik nach Bochum geflogen. 

Ob noch eine Obduktion durchgeführt wird, stand der Polizei zufolge am Montag noch nicht fest. Allerdings sei in Bochum eine Obduktion empfohlen worden, sagte Susanne Dirkorte.

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