3,3-Millionen-Euro-Projekt nimmt Form an
Bild: Wille
Symbolischer Spatenstich: Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie Mitarbeiter der beauftragten Unternehmen packten gestern gemeinsam an, um den Erweiterungsbau an der Sekundarschule in Beckum auf den Weg zu bringen. Die Bauarbeiten haben sogar bereits begonnen.
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„Versprechen kann ich das jedoch nicht“, erklärte Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann  am Donnerstag beim symbolischen Spatenstich. Der erste Bürger der Stadt griff nicht allein zum Spaten. Anwesend waren außer Schulleiter Godehard Stein zahlreiche weitere Vertreter der Sekundarschule sowie die beteiligten Architekten, Ingenieure, Hermann Schlüter vom beauftragten Unternehmen Schlüter Bau sowie Vertreter aus Rat und Fachausschüssen sowie aus der Verwaltung der Stadt.

„Erhebliche Investition für die Stadt Beckum“

„Es ist nicht nur eine erhebliche Erweiterung für die Schule, sondern auch eine erhebliche Investition für die Stadt Beckum“, machte Strothmann deutlich. Immerhin beliefen sich die Baukosten auf rund 3,3 Millionen Euro – die Einrichtung der neuen Räume noch nicht mit eingerechnet. Die kostet weitere 73 000 Euro. Zusätzlich investiert die Stadt Beckum 25 000 Euro in die EDV-Ausstattung der Sekundarschule.

Erweiterungsbau ist 830 Quadratmeter groß

Der Erweiterungsbau bietet den Schülern eine zusätzliche Fläche von 830 Quadratmetern. Darin untergebracht werden sollen zehn Unterrichtsräume sowie zwei Büroräume und ein Besprechungsraum. Über dem eingeschossigen Bestandsgebäude wird die Erweiterung über einen Aufzug und ein Treppenhaus zu erreichen sein. Das Gebäude wird in Massivbauweise errichtet und erhält ein Flachdach. Lange Zeit war darüber diskutiert worden, wie die Fassade des Erweiterungsbaus aussehen soll. Sie wird nun analog zur gegenüberliegenden Mensa mit einem dunkleren Verblender, einer dunkelgrauen Verfugung sowie mit Faserzementplatten beziehungsweise aus Sichtbeton gestaltet.

Zusätzliche Räume sind dringend notwendig

Schulleiter Godehard Stein betonte die Notwendigkeit des Bauprojekts: „Wir brauchen diesen Erweiterungsbau.“ Denn man wolle so schnell wie möglich die Schüler, die derzeit im ehemaligen Gebäude der Kettelerschule untergebracht sind, wieder an den Hauptstandort der Sekundarschule holen.

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