5000 feiern in Beckum Sommerkarneval
Auch im Sommer besteht bei der Alten Beckumer Stadtwache Uniformpflicht.

Und schließlich gab es ja auch ordentlich was zu feiern: Das närrische Oberhaus blickt in diesem Jahr auf sein 50-Jähriges Bestehen zurück und Kater Heinz-Josef Dinter begeht sein silbernes Dienstjubiläum. Letzterer versprach Wolfgang Krogmeier, Präsident der Dachgesellschaft, auf der Bühne dann auch, es noch ein paar Jährchen im muckelig-warmen Katzenkostüm auszuhalten.

Obwohl es bekanntlich die Geburtstagskinder sind, die Geschenke erhalten, sorgte der Präsident des närrischen Oberhauses und Lordsiegelbewahrer Theo Franzpötter für eine kleine Überraschung: Das Oberhaus überreichte Wolfgang Krogmeier stellvertretend für die Dachgesellschaft eine nagelneue Prinzenkette, eine Nachbildung des Exemplars, das sich im Stadtmuseum befindet. Erster Träger des Schmuckstückes ist Stadtprinz Kai-Uwe Knapheide, der zusammen mit seinem Hofmarschall Michael Runge und dem Stadtelferrat aus den Reihen der Werseschützen zum Gelingen der Open-Air Veranstaltung beigetragen hatte.

Auf dem Marktplatz hatten sich am frühen Abend Schaulustige mit den Karnevalsgesellschaften getroffen, um gemeinsam zum Festplatz zu marschieren und dort ein Open-Air-Fest mit närrischem Programm zu verfolgen. Straff gezurrt, kurzweilig und gut durchdacht: Hier stand das Feiern und Spaß haben im Vordergrund. Das Fanfarencorps „Weiß-Rot“ hatte sich gut „bebrillt“ gegen die Sonnenstrahlen geschützt, das Trompetercorps Neubeckum heizte mit einem Helene-Fischer Medley ein und der Musikzug der „Alten Beckumer Stadtwache“ begeisterte das Publikum mit einem Udo-Jürgens- Potpourri. Als dann noch Hofsänger Reinhard Habrock das „As der Asse“ anstimmte und die „Arubas“ ihr Herz zum gleichnamigen Lied verschenkten, applaudierten und schunkelten tausende Jecken gemeinsam und zeigten sich vom Programm begeistert.

Von der Bühne aus bot sich den Akteuren ein tolles Bild, das zum „Selfie“-Schießen einlud. Tänzerische Höhepunkt wechselten sich ab: Das WaKaGe Ballett aus Warendorf und die Tanzgarden von „Außer Rand und Band“ und „Uns geht die Sonne nicht unter“ schmissen die Beine in die Höhe und vollbrachten beeindruckende akrobatische Leistungen. Wie immer ein Augen- und Ohrenschmaus: der „Vinix“-Showtanz. Und dass die Holländer ein lustiges Feiervölkchen sind, bewies die niederländische Showband „Papa di Grazzi“, die mit einer tollen Bühnenshow die ohnehin schon gute Stimmung weiter anheizte und bis weit nach Mitternacht spielte.

SOCIAL BOOKMARKS
Ihr gewähltes Video startet automatisch nach der Werbung.