700 besuchen 35. Beckumer Werksmesse
Voll besetzt war die neue Werkhalle Stutenbäumer, die am 1. Mai zum Gotteshaus umfunktioniert wurde.

Die Messe wurde von Pfarrer Thomas Linsen (St. Franziskus Neubeckum) sowie Propst Rainer B. Irmgedruth, Pastor Siju Tottamkara und Pastor Dr. Stephan Peitzmann (alle St. Stephanus) zelebriert.  Die Vorbereitung lag in den Händen des Pfarreirats St. Stephanus unter der Leitung von Ferdinand Franzpötter. „Der Pfarreirat legt Wert darauf, die Werksmesse auch an Standorten von traditionellen Handwerksbetrieben zu veranstalten“, erläuterte er.

Das Unternehmen Bernd Stutenbäumer, es ist in den Bereichen Zimmerei, Innenausbau und Exportverpackungen tätig, hat seit etwa zwei Jahren seinen neuen Standort im Gewerbegebiet Obere Brede. Firmenchef Bernd Stutenbäumer freute sich, so viele Besucher begrüßen zu können. Sie hatten im Anschluss an die Werksmesse Gelegenheit, sich den Betrieb anzusehen. Beim feierlichen Einzug in die Werkshalle waren neben den Geistlichen und Messdienern auch eine Reihe Fahnenabordnungen vertreten. Für Gabriele Stutenbäumer begann der Gottesdienst mit einer Überraschung: Mehrere hundert Teilnehmer gratulierten ihr mit einem Ständchen zum Geburtstag. Musikalisch gestaltet wurde die Werksmesse von Fitti Deermann mit seinen Straßenmusikanten und zum ersten Mal auch vom MGV Beckumer „Sängerbund“.

Pfarrer Thomas Linsen stellte in seiner Predigt die Frage, ob in der digitalen Arbeitswelt auch die klassischen handwerklichen Arbeitsplätze noch gebraucht werden. „Hier bei dem Unternehmen Stutenbäumer kann man sehen: Ja, sie werden noch gebraucht, auch wenn es weniger werden“, unterstrich Linsen in seiner Predigt abschließend.

Die einmal mehr gut besuchte Werksmesse, die im nächsten Jahr in unmittelbarer Nachbarschaft zum Unternehmen Stutenbäumer bei B-Logististik stattfinden wird, endete wie in jedem Jahr mit dem Lied „Der Mai ist gekommen“. Im Anschluss wurde den Besuchern außer der Werksbesichtigung noch einiges mehr geboten: Der Marienkindergarten hatte einen Kreativstand aufgebaut, für die Kleinsten gab es eine Hüpfburg. Die Tschernobyl-Initiative und der Schützenverein Beckum Nord zeichneten für die Bewirtung der Gottesdienstbesucher verantwortlich.

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