AMG: Erst Klamauk, dann Klausuren
Bild: Biefang
Welches Jahrzehnt darf es sein? Bevor die Abitur-Klausuren anstehen, feiern die Oberstufenschüler des Albertus-Magnus-Gymnasiums kräftig. Wer allerdings denkt, dass der Unterricht in der Mottowoche ausfällt, der irrt.
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Wer da dachte, dass die kostümierten Schüler über Tisch und Bänke gehen, sieht sich getäuscht. Denn auch in der letzten Woche ist noch Unterricht. „Wichtiger Unterricht“, wie Schulleiter Dr. Juri Rolf unterstreicht. Gefeiert wird also vor und nach dem Schulbesuch und natürlich in den Pausen. Dabei gelten klare Regeln, wie Rolf erklärt. Alkohol ist tabu, grober Unfug sowieso. Ansonsten ist das bunte Treiben der gut gelaunten Jugendlichen durchaus willkommen. Und unter disziplinarischen Gesichtspunkten ist der AMG-Chef mit seiner aktuellen Abiturientia absolut zufrieden.

Deren Vertreter geben in der zweiten großen Pause am Stehtisch vor dem „Glocke“-Redaktionsmobil bereitwillig Auskunft über ihre Zukunftspläne. Viele wissen schon ganz genau, wohin die Reise nach dem Empfang des Reifezeugnisses gehen soll. So wie Lara Dünninghausen, die bereits eine Ausbildungsstelle als Kauffrau im Gesundheitswesen in der Tasche hat. Oder Julia Neuhaus, die zwischen verschiedenen Angeboten zur Ausbildung als Physiotherapeutin wählen kann. Auch Timo Kortenjan zieht es erstmal zur Werkbank statt in den Hörsaal. Er wird Industriemechaniker bei Hella. Andere, wie Katja Helling, schwimmen noch total, was die Berufswahl angeht. Sonja Beermann will erstmal nach Irland und da über Perspektiven nachdenken. Noch weiter weg möchte Noreen Georg. Nach Costa Rica nämlich, wo sie sich im Rahmen eines Work-and-Travel-Programms für den Naturschutz engagieren wird. Vor der Umsetzung alle Pläne ist allerdings erstmal die letzte Hürde zu nehmen: die Abiturprüfungen. Am Erfolg zweifelt auf dem Schulhof niemand.

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