„Arche Noah“ eröffnet dritte Gruppe
Unter die spielenden Kinder mischten sich in der neuen dritten Gruppe (v. l.) Bernd Matuszek (Fachdienst Kinder-, Jugend- und Familienförderung), Katrin Fechner (Leiterin), Britta Pawel (Presbyterium), Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann und Diana Neumann (Vorsitzende des Fördervereins).

Alle drei Gruppen erhielten neue Türschilder und Namen. Die Eltern, das Presbyterium und das Mitarbeiterteam waren im Vorfeld der Eröffnung der dritten Gruppe aufgerufen worden, Vorschläge zu machen, die alle mit der Arche Noah zu tun haben sollten. Während des Familiengottesdienstes in der Christuskirche wurde das streng gehütete Geheimnis beim Bergfest nun gelüftet: Wolken-, Sonnen- und Regenbogengruppe heißen sie ab jetzt. Die Türschilder stammen aus der Werkstatt von Bernhard Galert.

Während ihrer Predigt griff Pfarrerin Sandra Fedeler das Zusammenspiel von Wasser, Licht und Hoffnung anhand der drei Symbole auf und stellte die Frage in den Mittelpunkt: „Was braucht ein Kind, um auf der Erde zu bestehen?“. Ihr Dank ging an diejenigen, die das Projekt über viele Wochen unterstützt hatten. Passend zum Anlass spielte Organist Michael Janotta die Instrumentalversion des Grönemeyer Hits, „Kinder an die Macht“.

An für ihn ungewöhnlichem Ort ergriff Beckums Bürgermeister das Wort. Dr. Karl-Uwe Strothmann hatte gleich mehrere Geschenke im Gepäck. Wie Noah die Tiere, so würden der Stadt Beckum die Kinder am Herzen liegen, betonte er.

Während des Tages der offenen Tür im Anschluss an den Gottesdienst hatten Interessierte die Möglichkeit, die neuen Räume im Evangelischen Gemeindehaus an der Martin-Luther-Straße zu besichtigen. Hier ist nun Platz für 25 Kinder im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt. Die Kosten für Renovierungsarbeiten und die Ausstattung der neuen Gruppenräume in Höhe von rund 42 000 Euro sowie die entstehenden Betriebskosten von 115 500 Euro jährlich übernimmt laut Vertrag die Stadt Beckum. Damit zahlt sie pro Jahr 13860 Euro mehr als nach dem Kinderbildungsgesetz vorgesehen ist.

Ein Rahmenprogramm für Eltern und Kinder lud zum Verweilen ein. Im Gemeindehaus veranstaltete der Förderverein „Auf gutem Grund“ zudem für den Kindergarten eine „Bücherarche“. Bücherwürmer, ob klein oder groß, entdeckten so manches Schnäppchen, spannend und schön illustriert. Und für den Appetit warteten Kuchen, Waffeln und Bockwürstchen auf alle Besucher.

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