Auf der Suche nach der Freiheit
Bild: Miketta
Wurden zurecht für ihre grandiose Leistung geehrt: (v. l.) Malte Rodeheger, Rebecca Ingenhorst und Luca Elbracht
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„Abi looking for freedom“ – das steht für acht Jahre Fleiß, Entwicklung und den erfolgreichen Abschluss der schulischen Laufbahn, die 104 Jugendliche mit dem Bestehen des Abiturs krönten. Kein Wunder also, dass Lehrer, Schüler, Eltern und Verwandte allen Grund hatten, stolz auf sich und die Absolventen zu sein.

Fand auch Schulleiter Dr. Juri Rolf, der bei der Zeugnisübergabe am Tuttenbrocksee betonte: „Die Schule hat von vielen die volle Leistungsfähigkeit und Anstrengungsbereitschaft gefordert.“

Drei Mal die Bestnote 1,0 - Daumen hoch!

Die 104 Schüler haben es durchgezogen – auch mit freundlicher Unterstützung von Mama, Papa und den Verwandten. „Wir haben uns mit euch gefreut, gestritten, Vokabeln abgefragt, euch die vergessenen Turnbeutel hinterhergebracht und Butterbrote geschmiert“, sagte Andreas Wartala, Vertreter der Elternschaft mit einem Augenzwinkern. „Danke für das tägliche Pausenbrot ...“, antwortete Schülersprecherin Julia Runge, die konterte: „...das wir dann doch nicht gegessen haben.“

Macht aber auch nichts. Denn das Ziel haben sie erreicht – mit teils beeindruckenden Leistungen: 42 Schüler haben eine Eins vor dem Komma. Davon zwei Schüler einen Notendurschnitt von 1,2, zwei weitere eine 1,1 und drei sogar die Bestnote 1,0 – Daumen hoch!

Für diese Leistungen bekamen Luca Elbrecht, Rebecca Ingenhorst und Malte Rodeheger zurecht ein Buch-Präsent vom Förderverein des Albertus-Magnus-Gymnasiums.

Absolventen sollen die Gesellschaft mitgestalten

„Ihr habt euch eine Pause nun wirklich verdient“, sagte Beckums Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann, der einige Schüler bereits seit dem Kindergarten kennt und auch in Zukunft hofft, den ein oder anderen in seiner Heimatstadt wiederzusehen.

Denn, und das hob Strothmann hervor: „Ich hoffe, dass ihr es euch nicht einfach macht und die Gesellschaft als Aktivpunkt mitgestaltet.“ Mit dem Abitur stünden den Schülern nun alle Türen offen, ihr eigenes Leben so zu gestalten, wie sie es wollten.

Bevor aber der Ernst des Lebens so richtig los geht, ließen die Abiturienten, Familien und Lehrer es beim Abiball am Abend so richtig krachen. Nach der Freiheit kann man schließlich immer noch später suchen. Denkt sich wohl auch David Hasselhoff.

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