BE-Kennzeichen wieder einführen
Bild: Krogmeier
Das BE-Autokennzeichen soll wieder eingeführt werden: Das wollen 86,8 Prozent der befragten Beckumer Bürger. Dieses Ergebnis der Umfrage stellten kürzlich (v. l.) Professor Dr. Ralf Bochert und Beckums Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann gemeinsam vor.
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Dies soll dem zuständigen NRW-Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr, Harry K. Voigtsberger, in einer Resolution mitgeteilt werden. „Das BE-Kennzeichen wäre für uns ein wertvolles Marketing-Instrument“, erläuterte während der Ratssitzung Uwe Denkert von der Stadtmarketing Beckum einen der Gründe für die Initiative, die bundesweit bei mehr als 200 Städten auf großes Interesse gestoßen ist. In rund 100 Kommunen liegen bereits entsprechende Erklärungen der Räte vor.
In Beckum war am 25. Mai eine entsprechende Befragung unte der Regie von Professor Dr. Ralf Bochert von der Hochschule Heilbronn durchgeführt worden. Von den insgesamt 237 Befragten hatten sich 86,8 Prozent für eine Wiedereinführung des BE-Kennzeichens ausgesprochen (wir berichteten ausführlich). Für die Beckumer Bürger würden die beiden Buchstaben „BE“ ein „Wir-sind-Beckum-Gefühl“ vermitteln, machte Denkert deutlich. Die Bedeutung als Marketing-Instrument hatte Denkert auch in der Sitzungsvorlage angeführt. Das KfZ-Kennzeichen stehe auch als Symbol für die Stadt und sei ein wichtiger Bestandteil des kommunalen Stadtmarketings.

Die entsprechende Resolution soll nun nach den Sommerferien von einer interkommunalen Arbeitsgruppe unter Federführung der Stadt Bocholt erarbeitet werden. Diese Resolution wird dann von den Städten unterzeichnet, die sich wie Beckum für die Wiedereinführung ihres alten Autokennzeichens einsetzen.

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