Badeverbot an Blauer Lagune ab 13. Juni
Das Betretungs- und Nutzungsverbot gilt ab dem 13. Juni an er Blauen Lagune in Beckum jährlich von April bis Ende Oktober. Für den Biotopsee gilt dieses Verbot ganzjährig.

Mit der gestrigen Veröffentlichung in ihrem Amtsblatt hat die Bezirksregierung Münster als Obere Wasserbehörde die Nutzung der beiden Seen im ehemaligen Steinbruch West zwischen Ahlener Straße und Vorhelmer Straße neu geregelt. Der Rat der Stadt Beckum hatte in seiner Sitzung am 19. Mai den Weg für die neue Verordnung geebnet.

Nur Weg bleibt passierbar

Ab 13. Juni ist es verboten, sich in der Zeit vom 1. April bis 30. Oktober am Landschaftssee aufzuhalten oder darin zu schwimmen. Das gilt für den Biotopsee ganzjährig. In den sieben wärmeren Monaten bleibt lediglich der Weg zwischen den beiden Seen passierbar.

Zelten und Grillen ganzjährig verboten

Das umfängliche Bade- und Aufenthaltsverbot war der Stadt Beckum zufolge nötig geworden, da die künstlichen Gewässer besonders an warmen Tagen von vielen Menschen besucht wurden. Das führte zu Problemen mit der Nachbarschaft. Auch der Biotopsee wurde beeinträchtigt. In der neuen Ordnungsbehördlichen Verordnung ist auch geregelt, was in der übrigen Zeit geht und was nicht. Demnach ist es ganzjährig verboten, zu zelten und zu grillen. Das Lagern und Übernachten ist nach ausdrücklicher Genehmigung der Stadt Beckum nur den Mitgliedern des Angelsportvereins Ahlen erlaubt. Die Ge- und Verbote in diesem Gebiet werden mit großen Schildern an mehreren Stellen verdeutlicht.

74 Verwarnungen an Pfingsten ausgesprochen

Noch ist das Baden im Landschaftssee erlaubt. Am Pfingstwochenende musste der Fachdienst Recht und Ordnung 74 Verwarnungen wegen Falschparkens ausgeben. Vorsorglich wurde die Zufahrt in die Anneckestraße und die Elisabeth-Selbert-Straße gesperrt. Keines der Fahrzeuge musste abgeschleppt werden. Mit der neuen Regelung wird die Ordnungsbehörde das Gebiet vermehrt kontrollieren, bedarfsweise verstärkt durch einen Sicherheitsdienst, und wenn nötig Verstöße zur Anzeige bringen und Platzverweise aussprechen. Die bis Ende nächster Woche geltende Regelung war erst im Mai 2019 in Kraft getreten. Zuvor hatte es keine Handhabe für Bußgeldverfahren gegeben.

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