Bauarbeiten laufen voll im Zeitrahmen
Bild: Krogmeier
Das Hauptgebäude des neuen interkommunalen Bauhofs an der Neubeckumer Straße in Beckum wird zurzeit gebaut. Dabei gingen Auftragsvergaben auch an heimische Handwerker.
Bild: Krogmeier

„Wir liegen voll und ganz im Zeitplan und im Kostenrahmen“, zog am Mittwoch Erich Fahrin, Stellvertretender Leiter der Städtischen Betriebe Beckum, vor Ort im Gespräch mit der „Glocke“ eine Zwischenbilanz. Seit dem ersten Spatenstich, den Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann und Landrat Dr. Olaf Gericke am 22. März gemeinsam ausgeführt hatten, hat sich auf der Großbaustelle auf dem ehemaligen Rottmann-Gelände viel bewegt. Hier werden rund 3,17 Millionen Euro in den neuen interkommunalen Bauhof investiert.

„65 Prozent dieser veranschlagten Kosten wurden bereits an Aufträgen vergeben, oder es liegen uns die entsprechenden Angebote vor“, erläuterte Fahrin. Bei diesen schon fest zu planenden 2,085 Millionen Euro liege man sogar noch leicht unter der ursprünglichen Kostenschätzung.

Wenn der Besucher künftig auf das Bauhof-Gelände kommt, dann erreicht er zuerst das im Bau befindliche Hauptgebäude. Hier sind zum einen die Büroräume vorgesehen, zum anderen haben die Werkstätten für den Kfz-Bereich, die Schlosserei und Schreinerei sowie für Maler, Elektriker und Installateure ihren Platz. In der ersten Etage befindet sich neben weiteren Büroräumen auch der Sozialtrakt mit Aufenthaltsraum und Sanitärbereichen für Frauen und Männer.

Während die beiden alten Rottmann-Hallen künftig weiter als Fahrzeughallen genutzt werden, entsteht eine neue Halle, in der künftig bis zu neun Großfahrzeuge ihren Platz finden werden. Für kleinere Maschinen wird eine weitere Gerätehalle gebaut. Links neben den schon stehenden Hallen erhalten die Salzsilos ihren Standort. Für eine später zu bauende Salzvorratshalle schafft man schon jetzt die baulichen Voraussetzungen.

„Bisher läuft auf dem 13 250 Quadratmeter großen Grundstück allen genau nach Plan“, zog Fahrin mit dem Blick auf den Zeitrahmen eine Zwischenbilanz. Das Ziel, am 31. Dezember in die fertigen Bauhof-Gebäude einzuziehen, ist also realistisch.

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