Baugebiet „Langes Land“ wird erschlossen
Den ersten Spatenstich zur Erschließung des Baugebiets „Langes Land“ setzte Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann (8.v.r.) gemeinsam mit Vertretern aus Politik und Verwaltung.

Neun Baugrundstücke entstehen in der Verlängerung des Friedhofsweges nahe der Autobahn. Strothmann verwies darauf, dass der Grundstückspreis mit 110 Euro je erschlossenem Quadratmeter vergleichsweise niedrig liege. Die Grundstücke, so die politische Absicht, sollen vorrangig die Nachfrage aus der Vellerner Bevölkerung decken. Erste Reservierungsanfragen liegen nach den Worten des Bürgermeisters bereits vor.

Die vom Soester Büro Baumgarten geplante und von der Lippborger Firma MW Bau ausgeführte Maßnahme soll bis zum Ende des Jahres abgeschlossen sein. Bis dahin gilt es, 1845 Kubikmeter Boden zu bewegen und 461 Meter Schmutz- und Regenwasserkanalisation zu verlegen. Auch 112 Meter Druckrohrleitung werden im Boden verschwinden. Der Bau eines Regenrückhaltebeckens mit einem Stauvolumen von 70 Kubikmetern steht ebenso auf dem Programm wie die Schaffung von rund 700 Quadratmetern asphaltierter Baustraße. Die wird, wie üblich, erst nach der Errichtung der Wohnhäuser in dem kleinen Baugebiet endgültig fertig gestellt.

Bürgermeister Strothmann erinnerte daran, dass die Erschließungsstraße im Neubauviertel „Langes Land“ nach dem Beckumer Ehrenbürger H.G. Bücker benannt wird. Insgesamt investiert die Stadt 325 000 Euro in die technische Herrichtung der Wohnbaufläche, die zur Arrondierung des Vellerner Ortsrandes beitragen wird. Davon entfallen 172 000 Euro auf den Bau der Kanalisation, 82 000 Euro auf den Straßenbau, 51 000 Euro auf Ingenieursleistungen und 20 000 Euro auf die Installation der Beleuchtung.

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