Bauhof: Regen- oder Brunnenwasser?
Um die Wasserversorgung des Bauhofs ging es in der jüngsten Betriebsausschuss-Sitzung.

Zum Abschied gab es für Fahrin ebenso wie für seinen Chef Christian Lemke noch einmal gute Noten: Kathrin Graf von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Concunia bescheinigte dem Unternehmen eine einwandfreie Betriebsführung und solide wirtschaftliche Verhältnisse.

Im Mittelpunkt aller Bilanzen und Prognosen steht momentan der Neubau des Bauhofs an der Neubeckumer Straße. Das Projekt sorgte im Ausschuss für Diskussionsstoff. Nachdem die Runde ohne weiteren Kommentar zur Kenntnis genommen hatte, dass die wirtschaftliche Nutzung von Photovoltaik aufgrund sich verändernder Rahmenbedingungen fraglich geworden ist, entzündete sich die Debatte an der Wasserversorgung. Betriebsleiter Lemke hatte erklärt, dass man per Probebohrung prüfen lassen wolle, ob die Grundwasserförderung eine Option für den Bauhof sei. Regenwasser wolle man dagegen nicht verwenden, da es sich aufgrund von Staubpartikel-Einträgen nicht zum Einsatz etwa in Reinigungsmaschinen eigne.

Das forderte Nachfragen vom Ausschuss-Vorsitzenden Heinz-Josef Wiedeking (CDU) und Rainer Ottenlips (SPD) heraus. Sie wunderten sich darüber, dass Bauherren andernorts durch die Stadt die Regenwassernutzung vorgeschrieben, während sie beim eigenen Bauvorhaben verworfen würde. Ottenlips stufte den Aufwand für die Grundwassererkundung als überflüssig ein. „Ich will keinen Brunnen“, so sein Statement. Lemke hielt dagegen an dem geplanten Vorgehen fest, erläuterte ferner, dass ein vorhandener 30 000-Liter-Tank als Speicher für Grund- und nicht für Regenwasser vorgesehen sei.

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