Beckum: Mehr als 50 Schüler getestet
Foto: Fernkorn
Über den Hygienespender im Eingangsbereich des AMG freuen sich der stellvertretende Rektor Dr. Holger Schmitz (l.) und der Schulleiter Dr. Juri Rolf.
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Gestern wurden die betroffenen Schüler durch das Kreisgesundheitsamt getestet.

Um die Persönlichkeitsrechte der Schüler zu schützen, fanden die Testungen mittels Rachenabstrich in der Aula des AMG statt.


Mobiles Team nimmt die Abstriche

Anwesend war dafür ein mobiles Team des Gesundheitsamts, bestehend aus drei Mitarbeitern. Nach Informationen von Kreis-Warendorf-Sprecherin Kerstin Butz setzen sich diese Teams aus mindestens einer medizinischen Fachkraft sowie einer Verwaltungskraft zusammen. Unterstützung erhält der Kreis bei der Besetzung dieser Teams aktuell von Soldaten der Bundeswehr.

„Die betroffenen Schüler haben sich mustergültig verhalten, so war ein reibungsloser Ablauf erst möglich“, lobt AMG-Schulleiter Dr. Juri Rolf und fügt hinzu, dass die Untersuchungen „durch die gute Organisation im Vorfeld schon in einer Stunde abgeschlossen waren“.

Schüler brauchen Geduld

Bis die Testresultate vorliegen, müssen sich die Schüler allerdings noch etwas gedulden: „Im Moment ist unsere Erfahrung so, dass die Labore eher drei bis vier anstatt zwei Tage für die Ergebnisse brauchen“, erklärt Butz und fügt an, dass es gegebenenfalls auch möglich sei, dass einzelne Schüler noch ein zweites Mal getestet werden müssen.

Unabhängig vom Ergebnis müssen die Acht- und Zwölftklässler 14 Tage „nach dem letzten möglichen Kontakt zu den Infizierten in Quarantäne bleiben“, gibt Schulleiter Rolf die ihm vorliegenden Informationen des Gesundheitsamtes weiter, deren Richtigkeit Pressesprecherin Butz bestätigt.

Keine Lehrer betroffen

Von der Quarantäne sind am AMG keine Lehrer betroffen. „Von meinen Kollegen wurde durch das Gesundheitsamt keiner als Kontaktperson ersten Grades eingestuft“, informiert Rolf.

Um das Infektionsrisiko am Gymnasium möglichst gering zu halten, kommen dort Desinfektionsspender zum Einsatz.

„Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich noch einmal beim Rotary Club Beckum für die automatischen Desinfektionsspender bedanken. Er wird täglich 100-fach benutzt“, betonen Dr. Juri Rolf und sein Stellvertreter Dr. Holger Schmitz. Sie brachten ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass es den betroffenen Schülern und Eltern gut geht, und die beiden positiv getesteten Schüler schnell wieder gesund werden.

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