Bei 5706 Einsätzen 46 Menschen das Leben gerettet
Bild: Krogmeier
Die digitale Alarmierung der Beckumer Feuerwehr aktivierten am Freitagabend während der Generalfversammlung (v. l.) Marcus Scheele, Norbert Stoffer, Michael Bernzen und Dr. Karl-Uwe Strothmann.
Bild: Krogmeier

Der Bürgermeister hob hervor, dass im Jahr 2010 bei den 5706 Einsätzen 46 Menschen gerettet werden konnten. Während der Generalversammlung der Beckumer Feuerwehr stellte der Bürgermeister die in den vier Löschzügen geleistete Arbeit in den Mittelpunkt. „Im Berichtsjahr hat es weder bei den 52 zu bekämpfenden Bränden noch bei den Hilfeleistungen Todesfälle gegeben“, führte Strothmann aus, „das ist natürlich eine wunderbare Nachricht.

Der Bürgermeister stellte mit Freude fest, dass die schon seit 2002 bei der Bezirksregierung beantragte Ausnahmegenehmigung jetzt erteilt worden sei. Damit werde die Forderung nach einer Staffelstärke im ersten Abmarsch nach Alarmierungen zunächst für fünf Jahre ausgesetzt. „Es war ein langer Weg, der jetzt dank Ihrer großen Einsatzbereitschaft zu einem guten Ende führte“, stellte Strothmann dankend fest, der auch auf die gute Jugendarbeit in der Jugendfeuerwehr und im Spielmannszug hinwies.

Marcus Scheele, der als Leiter der Feuerwehr durch die Versammlung führte, stellte erfreut fest, dass die Bezirksregierung bescheinigt habe, dass Beckum über eine leistungsfähige Feuerwehr verfügt. Die nächsten fünf Jahre werde man jetzt nutzen, um auch organisatorische Veränderungen zu erreichen. Die Wehr müsse alte Strukturen aufbrechen, um in der Zukunft leistungsfähig zu bleiben. „Wir müssen auch versuchen, junge Leute für unsere Aufgaben zu gewinnen“, forderte Scheele mit Blick auf den Mitgliederrückgang. Nach den Ehrungen und Beförderungen aktivierten Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann, Marcus Scheele, sein Stellvertreter Norbert Stoffer und der Stellvertretende Kreisbrandmeister Michael Bernzen gemeinsam die digitale Alarmierung der Beckumer Feuerwehr.

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