Bewährungsstrafen für Schulverwüstung
Gegen die vier Jugendlichen, die die Kettelerschule verwüstet haben, wurden Bewährungsstrafen verhängt.

Gegen zwei weitere Angeklagte, die bei einem nächtlichen Zerstörungszug durch die Stadt ebenfalls dabei waren, verhängte das Jugendschöffengericht eine offene zweijährige Bewährungsstrafe. Bleiben beide innerhalb dieser Frist unauffällig, ist der Fall erledigt. Machen sie sich jedoch weiterer Vergehen schuldig, wird nachträglich ein Strafmaß festgesetzt. Die jungen Leute werden gemäß Jugendstrafrecht später nicht als vorbestraft gelten.

Die Ermittlungen der Polizei nach den Verwüstungen in der Kettelerschule sowie in weiteren Gebäuden hatten im Vorjahr zunächst zu sieben Verdächtigen geführt, von denen nun vier vor Gericht gestellt wurden. Alle Angeklagten wurden neben ihren Bewährungsstrafen zur  Ableistung von sozialer Arbeit verurteilt. Die beiden Tatbeteiligten, die einer geregelten Erwerbstätigkeit nachgehen, müssen je 50, die beiden arbeitslosen Komplizen 100 Stunden Tätigkeiten zum nutzen der Allgemeinheit verrichten.

Allein in der Kettelerschule war durch die mutwillig angerichtete Überschwemmung ein Sachschaden von rund einer halben Million Euro entstanden.

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