Blumenbecker holt Logistik und Kranbau
Die neue Verpackungsstraße mit Rollenförderung und Drehtischen, an der parallel bis zu vier Verpackungsplätze eingerichtet werden können.

Für Blumenbecker-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Fink sind diese beiden Maßnahmen die logische Folge der positiven Unternehmensentwicklung. „Durch den Neubau der Produktionshalle für Schaltanlagen wurden viele bisher von der Automatisierungstechnik genutzten Räumlichkeiten frei. Da das Logistikzentrum in Soest durch die gute Entwicklung der letzten Jahre zu klein geworden war, bot sich der Umzug nach Beckum an. Schließlich wollen wir die eigenen Immobilien so optimal wie möglich nutzen“, teilt Fink in einer Presseerkläruing mit. Dort spricht er auch von einer guten Nachricht für den Standort Beckum. Bei fortgesetzt positiver Geschäftsentwicklung würden den 40 Arbeitsplätzen weitere folgen, kündigte der Geschäftsführer an. Um für Kunden wahrnehmbare Störungen weitgehend zu vermeiden, wurden die Verlagerungsaktivitäten in den beiden Wochen zum Jahreswechsel durchgeführt. „Das war ein echter Kraftakt für alle Beteiligten, die das sehr engagiert bewältigt haben“, bilanziert Fink.

Die Verlegung des Logistikzentrums für Industriebedarf nach Beckum ist für die Kunden in mehrfacher Hinsicht positiv, unterstreicht Blumenbecker-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Fink: „Wir haben die Lagerfläche deutlich vergrößert und noch einmal in moderne Technik investiert. Zudem operieren wir hier jetzt mit überlappenden Schichten, was die Lieferkapazität weiter erhöht.“ Und das sei wichtig, denn von Beckum aus würden Unternehmen in ganz Deutschland beliefert. Das bedeutet, dass jährlich ein Wareneingang mit rund 92 000 Paketen und bis zu 4600 Europaletten zu bewältigen ist, während zugleich bis zu 180 000 Pakete und 7000 Europaletten per Lkw und Kurierdienst das Lager wieder verlassen. Um das optimal zu bewältigen, wurden die Lagerflächen erweitert, im Bereich der Palettenstellplätze sogar um 50 Prozent auf nun 1500 Plätze. „Und wir haben noch genügend Raum für die weitere Expansion“, blickt Fink in die Zukunft.

Zum Jahreswechsel wurde der Kranbau nach Beckum verlagert, der zuvor als eigenständige Gesellschaft in Hamm operierte. Durch die Integration der Blumenbecker Krananlagen Hamm in die Blumenbecker Industrie-Service GmbH ergeben sich eine Reihe von Vorteilen, wie Fink erläutert. „Wir können jetzt Leistungen im Kranbau aus einer Hand anbieten, die zuvor auf verschiedene Gesellschaften und Standorte verteilt waren, zum Beispiel den Bau von Sonderkranen bis 33 Meter Länge.“ Das stärke die Marktposition in diesem Bereich deutlich.

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