Brotreste verdrecken das Teichufer
Ein Ärgernis: die Brotreste am Teichufer.

 Auf der zugefrorenen Wasserfläche fliegen Toastscheiben herum. In Ufernähe, zwischen den dort platzierten dicken Steinen, lagern weitere Mengen in Scheiben geschnittenes Brot. Manches davon trotz Minusgraden bereits total verschimmelt. „Irgend jemand wirft das Brot hier pfundweise weg“, ärgert sich eine Anwohnerin, die ihr Weg häufig zu dem Gewässer führt.

Mit Tierfütterung hat das nach ihrer Meinung nicht mehr viel zu tun, eher mit völlig gedankenloser Entsorgung. Abgesehen von der Verschwendung von Lebensmitteln nervt sie der Umstand, dass die Hygiene am Seeufer leidet. Denn die Brotreste locken auch Ratten an, stellen in vergammeltem Zustand unter Umständen auch eine Gefährdung für Hunde dar. Während in wärmeren Zeiten das Brot sang- und klanglos im Teich versinken und bei seiner Zersetzung die Gewässerqualität massiv beeinträchtigen würde, bleibt zurzeit vieles auf dem Eis liegen.

Bei der Stadt ist das Problem seit längerem bekannt. Immer wieder, so berichtet Günter Katthöver von der Verwaltung, gibt es Klagen über die Verunreinigung am Hellbachteich. Am Westteich dagegen habe sich die Lage etwas entspannt. Katthöver appelliert an alle Bürger, das Entenfüttern und sonstige Verunreinigungen der Gewässer zu unterlassen.

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