Brücke wird zu den Patienten gebaut
Bild: Krogmeier
Im neuen Elisabeth-Foyer nahmen (v. l.) Rainald Gehringhoff, Dr. Jan Deitmer, Michael Blank und Propst Rainer B. Irmgedruth an der Einweihung der Räume teil.
Bild: Krogmeier

Verwaltungsdirektor Dr. Jan Deitmer machte deutlich, dass das Beckumer St.-Elisabeth-Hospital jetzt mit dem Elisabeth-Foyer einen Bereich anbietet, in dem sich die Besucher zugleich über Hilfe und Betreuung vom Patientenbegleitdienst freuen und einen „Ort der Ruhe“ nutzen können.

Das neue Elisabeth-Foyer hat seinen Platz im ehemaligen Raucherraum der Cafeteria gefunden. Hier wurde sowohl durch die Auswahl der Materialien als auch durch Auswahl und Anordnung der Möbel eine besondere Atmosphäre geschaffen. „Das ist ein weiterer Baustein, der für die Patienten in unserem Krankenhaus Vorteile bringt und einer guten Erinnerung an den Aufenthalt hier zugutekommt“, führte Deitmer weiter aus. Der Verwaltungsdirektor dankte dem Verein der „Freunde und Förderer des Beckumer Krankenhauses“ und der Sparkasse Beckum-Wadersloh für die Unterstützung bei der Schaffung des Foyers.

Von den entstandenen Gesamtkosten in Höhe von 20 000 Euro hatte der Förderverein den Betrag von 10 000 Euro finanziert, und die Sparkasse ist mit 3000 Euro im Boot. Den Rest der Kosten trug das Krankenhaus.

„Jetzt fehlt hier nur noch die Heilige Elisabeth, die Patronin dieses Hauses“, machte Propst Rainer B. Irmgedruth bei der Segnung des Raums deutlich, aber das werde sich finden. „Das Foyer hilft den Patienten und kommt dem Image des Krankenhauses zugute“, stellt der Propst mit Freude fest.

Neuer Vorsitzender für den Förderverein

„In der Zeit gerade zwischen 8 und 13 Uhr begegnen sich die Patienten in unserem Haus bei der Aufnahme und Entlassung“, ging Pflegedirektor Michael Blank auf die Abläufe im Krankenhaus ein, „wir haben hier bis zu 80 Aufnahmen pro Tag.“ Da komme es zwangsläufig auch zu Wartezeiten, sei es bei der Aufnahme bis das Zimmer frei wird und das benötigte Bett bereitsteht, sei es bei der Entlassung, wenn die benötigten Papiere noch nicht fertig sind.

„In diesen Zeiten können die Menschen das Elisabeth-Foyer nutzen, und sie werden dort nicht allein gelassen“, führte Blank weiter aus. Die Kranken können auf die Hilfe des Patientenbegleitdienstes bauen, sie werden versorgt und begleitet. Sollten einmal länge Wartezeiten anfallen, was in Einzelfällen auch möglich sei, dann können die Patienten im Foyer auch das Mittagessen einnehmen. Und auch für Getränke ist durch den Begleitdienst, der von einem hauptamtlichen Mitarbeiter und zwei Aktiven im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) gebildet wird. Auch Zeitschriften liegen bereit.

Direkt nach der Einweihung des Elisabeth-Foyers fand dort eine Sitzung des Vereins „Freunde und Förderer des Beckumer Krankenhauses“ statt. Im Rahmen dieser Versammlung wurde Dirk Komitsch einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Der bisherige Zweite Vorsitzende tritt die Nachfolge von Rainald Gehringhoff an, der sich nach Jahren erfolgreicher Tätigkeit für den Förderverein sein Amt an Komitsch abgab.

SOCIAL BOOKMARKS