Bürger-Meinung zum Markt ist gefragt
Bild: Krogmeier
Der Marktplatz in Beckum soll neu gestaltet werden. In die jetzt beginnenden Planungen werden die Bürger von der Stadt und Planer Gordon Brandenfels einbezogen.
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Dass dabei vielschichtige Ansprüche von Anliegern, Bürgern und Vereinen, aber auch für Veranstaltungen wie Wochenmarkt, Stadtfest oder Karneval in die Planungen einfließen müssen, daran besteht kein Zweifel.

„Wir wollen die Konzepte gemeinsam mit den Bürgern erarbeiten“, nannte Gordon Brandenfels, Inhaber des beauftragten Büros Brandenfels Landscape & Environment aus Münster-Wolbeck, ein vorrangiges Ziel, das Stadt und Planungsbüro bei der Erarbeitung eines notwendigen Gestaltungskonzepts verfolgen. „Wir haben das Ziel, alle vorhandenen Nutzungsanforderungen, die an diesen wichtigen und zentralen Platz gestellt werden, in einem Konzept zusammenzuführen“, führte Brandenfels aus, „wir wollen so zu einer angemessenen und hochwertigen Gestaltung kommen.“

Doch es soll in der Innenstadt nicht bei der Neugestaltung des Marktplatzes bleiben. Auch der benachbarte Kirchplatz der Propsteigemeinde St. Stephanus wird künftig in neuem Glanz erstrahlen. Hier ist vorgesehen, die Planungen aufeinander abzustimmen. Somit hat die Kirchengemeinde für die Kirchplatz-Umgestaltung ebenfalls das Münsteraner Büro beauftragt. „Die Planungen werden parallel laufen, die Umgestaltung erfolgt aus einem Guss“, kündigte der Planer an, „es soll etwas Schönes dabei herauskommen.“

Zwischenzeitlich wurden bereits die Vermessungsarbeiten und eine Bestandsaufnahme der technischen Gegebenheiten durchgeführt. Das Planungsbüro hat zudem das weitere Vorgehen abgesteckt und stellte diese während der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Demografie vor.

Um die Bürger frühzeitig in die Planungen einzubeziehen, sollen unter anderem drei Workshops stattfinden. Bereits Ende Februar wird unter Mitwirkung des Moderators Dr. Frank Bröckling die erste Versammlung voraussichtlich im Kolpinghaus durchgeführt. Dabei wird es zunächst um die Vorstellung der Rahmenbedingungen und des Zeitplans, das Sammeln der Bürgeranregungen sowie eine Zusammenstellung der Ideen gehen. Vorgesehen ist es, diese während der auf etwa drei Stunden festgesetzten Treffen in Arbeitsgruppen zu erarbeiten.

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