Bürgerbegehren setzt sich nicht durch
Bild: Husmann
Gespannt verfolgten Mitglieder der Ratsfraktionen sowie zahlreiche Zuschauer am Sonntag die  Auszählung der Stimmbezirke in der Aula der Antoniusschule.
Bild: Husmann

Weniger als 20 Prozent der Abstimmungsberechtigten haben mit „Ja“ gestimmt und die Initiative „Rettet den Markplatz“ unterstützt. 5980  Stimmen wären notwendig gewesen.  

Schon früh am Abend wurde bei der Präsentation der Ergebnisse in der Antoniusschule deutlich, dass diese Zahl wohl nicht erreicht werden würde. Sandra Berges von der Stadt Beckum gab die Ergebnisse bekannt. Die gesamte Abstimmungsbeteiligung lag bei 24,6 Prozent.

Nach Auszählung der neun Stimmbezirke und vier Briefwahlbezirke gab es 3741 Unterstützer des Bürgerbegehrens, das die geplante Umgestaltung des Marktplatzes verhindern wollte. 3589 Bürger (48,96 Prozent) waren anderer Meinung. 

Somit hat der wochenlange Abstimmungskampf zu einem Bürgerentscheid über die Neugestaltung des Marktplatzes der Stadt vorläufig ein Ende gefunden.  Auslöser war ein Beschluss des Stadtrats zur Umgestaltung des Marktplatzes aus dem vergangenen November.

Danach sollen die auf dem Platz stehenden Platanen durch drei 15 Meter hohe Bäume ersetzt und der Püttbrunnen um acht Meter versetzt werden. Am Brunnen soll ein kinderfreundlicher Platz mit Bänken entstehen. Ein zusätzliches Wasserspiel soll mittig auf dem Marktplatz installiert werden. Die Stadt will den Platz hierdurch städtebaulich aufwerten und barrierefrei machen.

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