Cool bleiben trotz eisiger Kälte
Bild: Grünebaum
An der frischen Luft arbeitet Verena Teiner gerne – selbst wenn es friert.
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Doch was heißt hier müssen? Davon kann bei Verena Teiner von den Städtischen Betrieben gar keine Rede sein. Sie arbeitet einfach gerne an der frischen Luft. „Lieber eiskalt als regnerisch“ heißt ihre Devise. Beim Absägen der Äste am Siechenhausweg trägt sie sichere Spezialkleidung, dazu eine Mütze und Handschuhe. Wenn das nicht reicht, gibt es noch eine andere Zauberformel: „Man arbeitet sich einfach warm.“

Das dürfte an einem anderen schattigen Platz allerdings schwer fallen. Im Kühlhaus des „Westfälischen Hofs“ bei Kliewe halten sich die Mitarbeiter deshalb bei Minus 19 Grad Celsius nicht allzu lange auf. Dirk Pientok, Inhaber der Fleischerei Schulte-Assmann, schätzt die Temperatur in seinem Fleischkühlhaus auf ein Grad Celsius. Da ist es wiederum draußen derzeit kälter. Kein Wunder, dass die Handschuhe in den Bekleidungsgeschäften weggehen wie warme Semmeln. Martina Spanke von „Ernsting’s Family“ muss schon genau hinsehen, um noch ein Paar zu finden. Und an welchem Arbeitsplatz hält man es am besten aus? Maurizio Casu („Dino“) schwenkt bei 40 Grad Celsius in der Küche des „Westfälischen Hofs“ bei Kliewe die Pfanne – und zwar im kurzärmeligen Hemd.

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