Denkanstöße für alle Weinkenner
Bild: Himmel
Mit der ganzen Familie saßen (v.l.) Margret Sommer, Irmgard Reinhardt, Albert Sommer, Sandra Reinhardt und Michael Reinhardt beim Wein zusammen.
Bild: Himmel

Mit Freunden oder im Kreise der Familie in der Abendsonne zu sitzen, dafür entschieden sich insbesondere am Samstag mehrere hundert Gäste. Unter dem Schirm der alten Platanen genossen Weinkenner und jene, die sich noch an den edlen Tropfen herantasten, vom lieblichem Schluck aus dem Anbaugebiet Rhein-Hessen bis zum trockenen von der Nahe eine gut durchdachte Auswahl. Neben im Barrique gereiftem Cabernet-Cubin war auch ein trockener Gelber Muskateller auf der großen Weinkarte zu entdecken. „Inge“ ist nicht einfach nur ein Name, sondern ein spritziger Secco mit frischem Ingwer und Ingwersirup angereichert, der reißenden Absatz fand.

Flammkuchen und Pizza mit Rucola und Parmesankäse belegt boten eine herzhafte Grundlage für die Weinprobe. Die sechs Winzer begrüßten einen Stammgast nach dem anderen, nahmen viele Bestellungen entgegen wie sie im Gespräch mit der „Glocke“ berichteten. Beim Wettbewerb zwischen Rot- und Weißwein lag letzterer in der Gunst vorn. „Die Witterung spielt eine große Rolle bei der Entscheidung. Bei warmem Wetter wie jetzt werden kühle, halbtrockene Weiß- oder Roséweine bevorzugt“, erklärte Udo Mann vom landwirtschaftlich-weinbaulichen Familienbetrieb aus Wonsheim in der „Rheinhessischen Schweiz“ dazu. Der Renner bei ihm seien von Freitag an Weine der Rebsorten Weiß- und Grauburgunder gewesen.

Experimentieren, das liegt Stefan Hochthurn am Herzen. Als Überraschung hatte der Weinbautechniker aus Bingen einen „Orange Wein“ im Gepäck – aus „Grauburgunder“-Trauben samt Schalen vergoren. Kinder und Autofahrer hatten die Winzer zudem im Blick. Kaltgepresster Traubensaft aus der Kerner Rebe garantierte fruchtige Erfrischung. Musikalisch trugen Mark Bennett, Klaus Porath und Reinhold Hörauf zum Gelingen der Veranstaltung bei.

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