Die Paten geben Halt und sind Vorbild
Freuen sich über den Start des Programms: (v. l.) städtischer Fachbereichsleiter Olaf Schulte, Esther Luppe (Fachbereichsleitung Ehrenamt beim SKF) und Ausschuss-Vorsitzender Felix Brinkmann.
Das Programm heißt „Patenzeit – Familienpatenschaften“. Dabei kooperiert die Stadt Beckum mit dem Sozialdienst Katholischer Frauen (SKF). Das Programm wird unter anderem bereits in Oelde angeboten. 30 Familienpatenschaften gibt es derzeit kreisweit. 15 weitere sollen nun in der Püttstadt dazu kommen.

Unbürokratisch und präventiv

Das präventiv ausgerichtete Programm bietet schnell und unbürokratisch ehrenamtliche Unterstützung, ob im Alltag, bei Stress, Sorgen oder Problemen. So sollen die Familien aktiv unterstützt, entlastet und gestärkt werden. Dabei kommen ehrenamtlich tätige Paten zu den Familien. 

Die Paten können den jungen Familien mit ihrem Wissen, ihrer Lebenserfahrung und ihrer Zeit beistehen. „Sie helfen mit Ideen, machen Mut, weisen den Weg oder begleiten im Alltag“, heißt es in der Pressemitteilung. Das kann bei der Findung der Mutter- oder Vaterrolle sein, oder sich auf eine wöchentliche Unternehmung mit dem Nachwuchs beschränken. 

Zeitaufwand wird vorher abgesprochen

Der Rahmen, den eine Patenschaft einnimmt, wird vorher festgelegt. So können sich Familien und Paten gegenseitig aufeinander einstellen.

In einem ersten Schritt sollen nun die ehrenamtlichen Paten gewonnen werden, teilt der SKF mit. Diese werden auf ihre neue Aufgabe intensiv vorbereitet und während der laufenden Patenschaft fachlich begleitet. Dafür wird auch eine neue Stelle beim SKF geschaffen.

Wer ist in den anderen Kommunen bereits als Pate aktiv? „Es machen sehr unterschiedliche Menschen mit, völlig verschiedenen Alters“, informiert Esther Luppe. Und auch der Anteil der männlichen Paten steige konstant. Man lege großen Wert darauf, dass Interesse und Erfahrung der Paten gut zu den Bedürfnissen der Familien passe. Nur so könne das Projekt für beiden Seiten bereichernd sein.

Ein Baustein der Präventionskette

Das Programm soll als ein weiterer Baustein in der Präventionskette der „Frühen Hilfen“ etabliert werden. Zudem entsteht laut Stadtverwaltung so ein attraktiver Engagement-Bereich für Beckumer Bürger verschiedenen Alters. 

Wer Interesse und Zeit hat, als Patin oder Pate für eine Familie da zu sein, kann sich unverbindlich bei Esther Luppe, Sozialdienst Katholischer Frauen im Kreis Warendorf, luppe@skf-online.de, Telefon 02522/8335503, melden. (Werdende) Familien, die Unterstützung suchen, können so ebenfalls Kontakt aufnehmen.



SOCIAL BOOKMARKS