Dr. Klaus Wessel ist neuer Amtmann
Bild: Krogmeier
Amtswechsel beim Beckumer Krameramt: (v. l.) Hans Hoffmann, Dr. Klaus Wessel, Jubilar Stefan Hessling, Harald Vollgraf und Winfried Weber.
Bild: Krogmeier

Gemeinsam mit dem neuen Amtsknecht Hans Hoffmann, er übernahm die Aufgaben von Winfried Weber, steht Wessel in den kommenden sechs Monaten an der Spitze des schon im Jahr 1224 gegründeten Beckumer Krameramts.

Die überlieferten Traditionen bewahren, aber über Neuerungen aufgeschlossen nachdenken, sowohl der neue als auch der bisherige Amtmann stellten dieses Thema in den Mittelpunkt ihrer Grußworte während der Amtsversammlung, die wie gewohnt in der Gaststätte „Zu den drei Kronen“ stattfand. Und eine dieser Neuerungen ist der Ablauf des Kramersamtsfests, das künftig nicht mehr mit dem gewohnten Festball endete. Auch die Damen der Amtsbrüder waren diesmal schon in den Mittagsstunden eingeladen, um gemeinsam mit ihren Partnern das Gastspiel des Kabarettisten HG. Butzko zu genießen.

Wie überliefert, begann der Tag für die Amtsbrüder mit einem Hochamt in der Propsteikirche St. Stephanus, das gemeinsam mit Propst Rainer B. Irmgedruth gefeiert wurde.

Zur Amtsversammlung im Hause Topp begrüßte Harald Vollgraf die Mitglieder. Es folgte die Ehrung der Verstorbenen, hier wurden Dr. Ulrich Bernauer, Hans Porombka, Eberhard Schade, Dr. Hermann Twenhöven und Kurt von Wallis sowie Bernhardine Gehringhoff, Pia Krogbeumker und Mathilde Topp genannt.

Vier neue Mitglieder konnten ins Krameramt aufgenommen werden. Harald Vollgraf hieß Jürgen Edel, Theo Dirkmann, Dominik Bollmann und Ramir Ansawi willkommen. Über eine besondere Ehrung freute sich Stefan Hessling, der der Bruderschaft seit 60 Jahren angehört.

Die Verlesung des Protokolls durch Winfried Weber durfte im Anschluss ebenso wenig fehlen wie der Kassenbericht, den der Amtmann vortrug. Gegen Mittag schließlich wurde der Amtswechsel offiziell vollzogen.

Dr. Klaus Wessel ging noch einmal auf die Umgestaltung des Festtagsprogramms ein und hob hervor, dass das Krameramt eine gesellige Vereinigung ist. Der traditionellen Spende für den heimischen Karneval stimmte die Versammlung einstimmig zu.

Nach Kabarett-Genuss und gemütlichem Beisammensein sowie der Kaffee- und Kuchentafel endete der Festtag mit dem Bringen der Krameramtsutensilien ins Stadtmuseum.

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