Ebbe im Löschteich ist kein Problem
Nach der Erörterung des Löschwasserkonzepts im Hauptausschuss demonstrierten Feuerwehr-Leiter Marcus Scheele (rechts) und seine Kameraden im vergangenen Oktober die Wasserentnahme an einem der offiziellen neun Beckumer Löschteiche in der Bauerschaft Dalmer.

Kein Problem, erklärt Beckums Feuerwehr-Leiter Marcus Scheele. Gegenwärtig gibt es neun definierte Entnahmestellen, die alle technischen Anforderungen erfüllen. Künftig, so erläutert Scheele weiter, wird die Zahl der Löschteiche im Beckumer Stadtgebiet auf elf erhöht.

Genau wie in den Ortslagen, wo Hydranten die Wasserversorgung flächendeckend sicherstellen, ist es im Außenbereich erklärtes Ziel des Löschwasserkonzepts, zu jeder Zeit den Löschwassernachschub sicherstellen zu können. Daher überprüft die Wehr die vorgesehenen Teiche regelmäßig. Zuletzt vor zwei Wochen, wie Scheele berichtet. Für heute ist eine weitere Kontrollfahrt geplant.

Ein kritisches Absinken der Pegel ist aber trotz wochenlanger Dürreperiode nicht festgestellt worden. „Die städtischen Löschteiche haben eine Füllmenge von mehr als 700 Kubikmetern“, erläutert Scheele. In Anbetracht eines rechnerischen Löschwasserbedarfs von lediglich 192 Kubikmetern, wie er sich aus der Bauordnung ergibt, sei eine gewisse Verschlammung und Verdunstung der Löschteiche unproblematisch. „Bei der letzten Kontrolle haben zwei Löschteiche ein Defizit von rund 70 Kubikmetern zum maximalen Füllstand aufgewiesen. Somit war immer noch mehr als die dreifache rechnerisch erforderliche Menge vorhanden“, rechnet Scheele vor. Sollte eine kritische Marke erreicht werden, würde das betroffene Reservoir mit Hilfe von landwirtschaftlichen Fahrzeugen und Grundwasser aus einem Steinbruch wieder aufgefüllt. „Das ist aber bisher noch nie notwendig gewesen“, berichtet der Feuerwehrchef.

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