Edith Piaf lebt in der Musik weiter
Bild: Giebat
Nach einem gelungenen deutsch-französischen Abend verabschiedeten sich Gaby Fartmann (VHS Beckum-Wadersloh) und das Trio Max Philip Klüser, Isabella Kusari und Eunok So sowie Hanni Breuer und Bernd Schnell (Förderverein Städtepartnerschaft La Celle Saint Clou) von den Zuhörern.
Bild: Giebat

Die französische Mezzosopranistin Isabelle Kusari, begleitet von Eunok So (Bratsche) und Max Philip Klüser (Klavier), stand mit ihrer Hommage an die Ikone des französischen Chansons im Mittelpunkt des gelungenen Abends.

Das Trio präsentierte sechs Chansons der Piaf, darunter die bekanntesten wie „Non, je ne regrette rien“, „La vie en rose“ und „Parlez moi d’amour“ . Sie mischte ihre Auswahl mit französischen Volksliedern aus verschiedenen Jahrhunderten. Dazwischen zeigte der 21-jährige Max Philip Klüser am Klavier mit Werken von Chopin, Debussy und Liszt, warum er mehrfach bei Jugendmusikwettbewerben ausgezeichnet wurde. Es war ein Genuss, seinem unprätentiösen Spiel zuzuhören.

Chansons sind eine andere Gattung als etwa Operettenschlager. Wer sich auf einen Abend mit Edith Piaf einlässt, sollte sich eigentlich entscheiden. Die Chansons der Piaf sind geprägt von ihrem exzessiven Leben zwischen Kunst und Katastrophe.

Am Freitagabend musste sich das Publikum erst daran gewöhnen, dass Isabelle Kusari diese Chansons anders interpretierte. Sie machte aus ihrem Vortrag den Auftritt auf einer hier nicht existierenden Operettenbühne. Sie hatte Freude daran, den Chansons ebenso wie den Volksliedern in ihrem Programm einen romantisierenden Touch zu geben. Auch das natürlich eine Hommage an die große Französin, deren Lieder trotzdem ihre Kraft nicht verloren, eben nur anders interpretiert.

In der Pause gab es Käse, Wein und Gespräche mit Gästen aus La Celle Saint-Cloud. So wurde der deutsch-französische Abend rund mit Chansons, französischem Snack und gemeinsamen Gesang von Künstlerin und Publikum: „Je ne regrette rien“.

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