Eine Familie auf der Überholspur
Bild: Himmel
Viele Pokale gehen schon auf das Konto von (v. l.) Luca und Mike Hellweg. Einmal in einem gemeinsamen Team zu starten, ist ihr Traum.
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Familienvater Burkhard Hellweg gehörte in jungen Jahren zu den Top-Fahrern der Autocross-Szene und war viermal Deutscher Meister sowie zweimal Vizemeister in der Klasse sieben. Heute gehört er zu den Mitorganisatoren der Autocross-Rennen am Schonefeld-Ring in Vellern. Dass da der Apfel nicht weit vom Stamm fällt, verwundert überhaupt nicht. Seine beiden Söhne hat das Rennsportfieber ebenfalls gepackt. Sohn Mike saß mit sechs Jahren zum ersten Mal im Kart.

Auf der Beckumer Automeile entdeckten Fachleute 2002, dass der jetzt 20-Jährige Potential hat. Seine ersten Runden drehte der Auszubildende bei der Volksbank Beckum-Lippstadt für den MSC Wiedenbrück im Jugend-Kart-Slalom. Mit Präzision und Schnelligkeit steuerte er sein Fahrzeug bei ADAC-Wettbewerben um die Pylonen-Parcours und durfte mit 15 endlich auf den Mazda 2 umsteigen. Das Fahrzeug hatte immerhin schon 75 PS.

Die rasanten Fahrten in dem kleinen Flitzer genießt neuerdings auch Luca Hellweg. So fest angeschnallt, dass er sich kaum bewegen kann, ist der gerade mal 16 alte Schüler am Neubeckumer Kopernikus-Gymnasium für den Automobil- und Motorsport-Club Hamm unterwegs. Das müsse auch so sein, berichteten die Brüder im Gespräch mit der „Glocke“. Denn der Körper sei der Fliehkraft ausgesetzt und werde ganz schön hin-und her bewegt während der Fahrt.

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